Hückelhoven-Hilfarth - Bier ist beim „Chreskinkes-Maat” Fremdwort

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Bier ist beim „Chreskinkes-Maat” Fremdwort

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Hückelhoven-Hilfarth. Am Adventswochenende laden die Hilfarther Korbmacher zu einem etwas anderen Weihnachtsmarkt ein.

Der erste „Chreskinkes-Maat” beginnt am Samstag, 5. Dezember, um 15 Uhr Im Innenhof des Korbmachermuseums an der Pohlmannstraße. Neben viel weihnachtlichem Naschwerk und deftiger Erbsensuppe laden die Korbmacher zu Punsch und Glühwein ein. „Bier gibt es keines auf dem Chreskinkes-Maat”, betont der Vorsitzende Heinz-Josef Everz.

Darauf habe man ganz bewusst verzichtet. Es soll eine ruhige Sache werden, ein Weihnachtsmarkt der ursprünglichen Art”, ergänzt er. Statt Rummel lieber eine besinnliche Atmosphäre. Was den „Chrestkinkes-Maat” der Korbmacher vor allem von anderen unterscheidet, ist die lebende Krippe. Die Schauspieler erzählen die Weihnachtsgeschichte und stellen verschiedene Stationen nach. Dabei kommen auch „Ochs und Esel” als echte Tiere zum Einsatz.

Auch der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde ist mit von der Partie und sorgt auch musikalisch für besinnliche Stimmung. Im Museumsgebäude erwartet die Besucher eine Ausstellung mit Acrylmalerei und Aquarellen. Der Markt im Innenhof des Museums bietet Weihnachtsdekoration, Engel in allen Größen, Holzspielzeug, Laubsägearbeiten und handgemachte Teddybären.

Aber auch Glücks- und Heilsteine und Alladin-Wunderlampen gehören zum Angebot. Im Innenhof werden darüber hinaus auch frisch geschlagene Weihnachtsbäume verkauft. Die Kinder erwartet im „Wirkes” (Werkstatt) ein festliches Programm der altmodischen Art: Geschichten und Lieder in der heimeligen Atmosphäre eines bummernden Ofens. Dazu können Weihnachtssterne geflochten werden, mit denen man den eigenen oder den Weihnachtsbaum im Hof schmücken kann.

Auch der Name sei bewusst gewählt, da er auch sprachlich an regionale Traditionen anknüpfe. „Wir wollen im Reigen der Weihnachtsmärkte bewusst ein Alternative bieten”, so Everz. Der gelernte Marketingkaufmann kam als Quereinsteiger” im September an den Vorstandsjob. Auch wenn er von der Korbflechterei keine Ahnung hat, sieht er seine Aufgabe darin, dem Verein eine klare Richtung zu geben.

Mit dem Weihnachtsmarkt betreten die Korbmacher auch Neuland. Die Frage, ob man mit einem weiteren Markt angesichts des „großen” Hückelhovener Weihnachtsmarktes am selben Wochenende braucht, stellt sich den Korbmachern nicht. Zu unterschiedlich sei das Angebot.

Der Weihnachtsmarkt öffnet am Samstag um 15 Uhr und geht bis 20 Uhr, am Sonntag beginnt er um 11 Uhr und endet um 19 Uhr. Der Eintritt zum „Chreskinkes-Maat” und zum Korbmachermuseum ist kostenlos.
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