Beikirchers historische Forschung: Varus kämpft im Wäldchen von Lohmar

Von: defi
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Mit wahren Geschichten aus dem rheinischen Universum und der Welt drumherum begeisterte der Kabarettist Konrad Beikircher sein Heinsberger Publikum. Foto: defi

Heinsberg. Kein zweiter Südtiroler packt die rheinische Mentalität so unterhaltsam in Worte wie der Kabarettist Konrad Beikircher.

Sein aktuelles Kabarettprogramm „Am schönsten isset, wenn et schön is!” ist Teil zehn der „Rheinischen Trilogie” und beruht auf wahren Geschichten, „zumindest im Kern”, wie Konrad Beikircher schon gleich zu Beginn seines Auftritts in der Heinsberger Begegnungsstätte einräumte.

Die Anton-Heinen-Volkshochschule hatte den schon 1965 ins Rheinland übergesiedelten Kabarettisten nach Heinsberg geholt und so den Besuchern dieser Veranstaltung vergnügliche Stunden rund um das rheinische Universum beschert.

Nur „wahre” Geschichten sollten es diesmal sein, mit denen Beikircher, alleine auf der breiten Bühne stehend - einzige Deko ein rot-blau angeleuchteter Hintergrundvorhang - sein Publikum wieder einmal gewinnen wollte. Da hieß es, ganz nah der Wahrheit anzufangen, um dann doch den Begriff „wahr” vom „Kern” aus etwas zu erweitern.

Legendenumrankt ist die Varusschlacht und der Ort, an dem dieses geschichtsträchtige Gemetzel stattgefunden hat. Dank Konrad Beikirchers Forschungen konnte hier einiges richtig gestellt werden. Viele werden es erahnt haben, dass bei der Schlacht vor 2000 Jahren der Rheinländer, zwar noch nicht als Volksstamm geboren, seine Finger im Spiel hatte und so war nicht der Teutoburger Wald wie bislang angenommen, sondern das Lohmarer Wäldchen Ort der Keilerei.

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