Bei der Prinzenproklamation geht die Post ab

Von: anna
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Heinsberg. Kirmes und Stadtmusikfest sind vorbei, da starten die Karnevalisten schon wieder in ihre nächste Session. Der Heinsberger Karnevalsverein (HKV) hat den Kartenvorverkauf für die Proklamationssitzung des Stadtprinzen für die Session 2012/2013 gestartet. Sie beginnt am Freitag, 23. November, um 19 Uhr in der Heinsberger Stadthalle.

Wenn der alte Prinz verabschiedet und der neue in sein Amt eingeführt ist, macht Präsident Kalle Mohnen die Bühne frei für ein abwechslungsreiches, mehrstündiges Programm, bei dem kein Auge trocken bleiben soll.

Mit dabei ist zum Beispiel „Achnes Kasulke” alias Annette Esser aus Nettetal. Sie nennt sich „Die Zugezogene” und beschreibt sich selbst als die letzte deutschsprachige Putzfrau vor der Autobahn. Ihre wichtigsten Utensilien sind aber weder Eimer noch Wischmopp, sondern ihr loses Mundwerk, mit dem sie ansonsten eher Alltägliches ganz witzig auf die Bühne bringt. Wenn sie fertig geputzt hat, kommt Winfried Ketzer als „Der Hausmeister von nebenan”.

Auch er nimmt die alltäglichen Dinge des Lebens in seiner rheinischen Art aufs Korn, darüber hinaus sinniert er übers aktuelle Zeitgeschehen nach. Sind die Zwerchfelle dann so richtig strapaziert, gibts im wahrsten Sinne des Wortes „Lachalarm”. Denn „Feuerwehrmann Kresse”, Urkomiker von Beruf, setzt noch einen drauf mit Mimik und passendem Witz, die dann fast wehtun werden. Die Kategorie Wort des Abends beschließt ein Duo: Der bekannte Bauchredner Fred van Halen schaut mit seinem frechen Vogel „Aky” in der Stadthalle vorbei.

Nicht nur, dass der mannshohe Emu mit Charme und Witz seinen Partner im Tropenanzug ganz schön zum Schwitzen bringt, nein - „Aky” flirtet garantiert auch in Heinsberg hemmungslos mit dem Publikum. Karnevalistische Ohrwürmer bringen zwischendrin die „Rabaue” mit. Auch sie sind von den Bühnen im Rheinland und aus den karnevalistischen Fernsehaufzeichnungen nicht mehr wegzudenken. Wer kennt es nicht, ihr „Insellied” oder den berühmten „Pizza Hut”? Und „Jot gemacht” sagen sich auch die fünf Musiker nach jedem ihrer gefeierten rund 200 Auftritte pro Session. Den musikalischen Männern folgen vier Frauen als „Colör”. Sie nennen sich „die Töchter Kölns” und sind nach eigenen Angaben Kölns „erste Frauenband im Kölsche Fastelovend un drömeröm”.

Abgerundet wird das Programm der Proklamationssitzung mit tänzerischen Darbietungen. Mit dabei sind die Eigengewächse des HKV, unter anderem Tanzmariechen Dana Schmitz und die Prinzengarde sowie von der KG „Kemper Gröne” Tanzmariechen Jenny Scherrers.
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