Erkelenz - Bei den „Vuvuzelas”-Trompeten ist der Krach schon eingeplant

CHIO-Header

Bei den „Vuvuzelas”-Trompeten ist der Krach schon eingeplant

Letzte Aktualisierung:

Erkelenz. Sie sind laut, manche empfinden sie lästig und sie sind derzeit absolut angesagt. Spätestens seit dem Confederation Cup in Südafrika sind sie zumindest unter Fußballfans bekannt: die Vuvuzelas. Gemeint sind die länglichen, rund 60 Zentimeter langen Plastiktrompeten, mit denen die Fans in den afrikanischen Stadien sich gegenseitig und ihren Teams gehörig einheizen.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr dürfte die nächste große Stunde der Vuvuzelas schlagen - und wieder werden sich Tontechniker der TV-Sender und Fußballer mit empfindsamen Ohren über den Lärm erregen. Aber es könnte sein, dass sie sich in den nächsten Monaten auch hierzulande mit den Vuvuzela-Klängen auseinandersetzen müssen. Dass es dazu in unseren Breitengraden kommen soll, dafür will Gerd Kehrberg aus Granterath sorgen, der die Vuvuzelas ins Herz geschlossen hat.

Der 47-jährige ist im Bereich des Sportmarketing mit allen Wassern gewaschen. „Die Vuvuzela ist vielleicht der erste richtige Fanartikel mit Seele”, erklärt Kehrberg. Denn im Gegensatz zum Beispiel zu den Maskottchen, die zu einer Fußballweltmeisterschaft kreiert und anschließend wieder vergessen werden, hat das Instrument im Gastgeberland Südafrika eine lange Tradition.

Zuerst als Blasinstrument aus Tierhorn, das von den Hirten benutzt wurde, vor allem, um wilde Tiere zu verjagen. Denn der Ton des Instruments klingt nach einem Elefanten. Zunächst wurden die Vuvuzelas aus Metall nachgebaut, bis sie in der heutigen Plastikversion Einzug in die Stadien des schwarzen Kontinents hielten.

Als offizielles Symbol der Weltmeisterschaft 2010 setzt sie nun zu ihrem weltweiten Siegeszug an. Und zumindest in den 27 Ländern der Europäischen Union will Kehrberg zusammen mit seinem Partner Frank Urbas maßgeblich dazu beitragen und daran natürlich auch verdienen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert