Behinderten eine Brücke schlagen

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Nach rund zwei Stunden des Sammelns von Erwartungen und Zielsetzungen zeigten sich die Mitglieder des Lokalen Teilhabekreises sichtlich zufrieden über die ersten Ideen.

Hückelhoven. Rund 30 Menschen mit Behinderung, Hauptberufliche in der Behindertenarbeit und andere Interessierte waren der Einladung von KoKoBe-Mitarbeiterin Adelheid Venghaus und Caritas-Gemeindesozialarbeiterin Waltraud Kremlitschka als Initiatorinnen zur Gründung eines „Lokalen Teilhabekreises Hückelhoven” gefolgt.

Neben Mitarbeitern sowie Bewohnern und Klienten der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf, Mitarbeitern des Caritasverbandes Heinsberg und der Lebenshilfe Heinsberg nahm mit H. J. Schmitz, dem Leiter des Sozialamtes Hückelhoven auch ein Vertreter der Stadt Hückelhoven im Caf Lebensart in Hückelhoven teil.

Ziel des „Teilhabekreises”, bestehend aus Frauen und Männern mit und ohne Behinderung, ist es, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gemeinde zu ermöglichen und zu fördern.

Zahlreiche Ideen, wie dies geschehen kann, wurden bereits in der ersten Sitzung entwickelt. Mehrere Teilnehmer wünschten sich Erleichterungen bei Behördengängen, andere die Öffnung von Vereinen für Menschen mit Behinderung.

Die Mitglieder des Lokalen Teilhabekreises möchten künftig daran mitgestalten, wie sich Menschen mit und ohne Behinderung in der Gemeinde treffen und etwas unternehmen können. Behinderte Menschen sollen den gleichen Zugang zu verschiedenen Angeboten im Bereich Bildung, Wohnen und Versorgung, Arbeit, Freizeit und Kultur in der Gemeinde erhalten.

Mitmachen beim Lokalen Teilhabekreis Hückelhoven können geistig, körperlich und psychisch behinderte Menschen, Hauptberufliche, die mit Menschen mit Behinderung umgehen, Familienangehörige von Menschen mit Behinderung sowie alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hückelhoven.
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