Erkelenz-Gerderath - Bauarbeiten für Waldkindergarten haben begonnen

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Bauarbeiten für Waldkindergarten haben begonnen

Von: mb
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Neue Funktion für das früher
Neue Funktion für das frühere Vereinsheim des Tennisklubs in Gerderath: Die Waldfüchse erhalten dort einen Unterstand. Fotos (2): Koenigs Foto: Koenigs

Erkelenz-Gerderath. Eine Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt. Die Elterninitiative Wald- und Naturkindergarten Wühlmäuse eröffnet einen weiteren Waldkindergarten: die Waldfüchse in Gerderath.

Florian Kuß, Vorsitzender der Elterninitiative, freut sich sehr über diese Entwicklung: „Waldkindergarten ist ein Betreuungsangebot, das immer mehr nachgefragt wird. Zuerst haben wir überlegt, in Lövenich eine zweite Gruppe zu eröffnen. Um eine Überkapazität in Lövenich zu vermeiden, erhielten wir von der Stadt Erkelenz das Angebot, das Gelände des alten Tennisclubs in Gerderath zu nutzen.”

Und jetzt wird es ernst - die Umbauten in Gerderath wurden begonnen, die Aschenplätze werden abgetragen und renaturiert. Am 20. August sollen die Waldfüchse an den Start gehen. 15 Kinder aus dem Einzugsbereich Stadt Erkelenz sind bereits angemeldet, davon fünf unter drei Jahren.

Mit Kindern in den Wald, heißt auf Entdeckungsreise gehen. Enger Kontakt wird zu den Forstbehörden und dem Nabu gepflegt. Respekt im Umgang mit der Natur ist für die Kinder ganz selbstverständlich. „Waldkindern wird eine höhere Sozialfähigkeit bestätigt und sie sind kommunikativer”, weiß Florian Kuß.

Nur bei Gewitter oder Sturm, wenn der Wald zur Gefahr für die Kinder wird, bleiben sie im Schutz eines Gebäudes. Natürlich wird im Waldkindergarten auch all das gemacht, was im normalen Kindergarten auf der Tagesordnung steht. „Wir besuchen die Feuerwehr und die Stadtverwaltung, wir schmücken Christbäume, fahren mit dem Bus zur Bibliothek und auch das Vorschul-Programm ist bei uns wie überall”, erklärt Kuß.

Das neue Team für Gerderath besteht aus zwei Voll- und drei Teilzeitkräften. Kuß ist stolz auf das Team: „Immer sind drei Erzieherinnen bei den Kindern und alle haben mindestens zwei Jahre Waldkindergarten-Erfahrung”. Mit Anlaufschwierigkeiten bezüglich der Nachbarn rechnet man nicht - inzwischen haben Waldkindergärten eine sehr viel höhere allgemeine Akzeptanz gefunden als noch vor wenigen Jahren. Anwohner sind übrigens immer herzlich willkommen.

Da die „Wühlmäuse” und die „Waldfüchse” zeitversetzt Ferien machen, ist eine durchgehende Betreuung der Kinder sichergestellt. Einzelne Plätze für über dreijährige Kinder sind bei den „Waldfüchsen” noch frei. Interessenten erhalten Auskunft unter florian.kuss@gmail.com.
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