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Bärchen aus dem Knast für die Kanzlerin

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Allein das bemalen der Keramik-Bären dauert je nach Geschick der JVA-Häftlinge bis zu zwei Tage. Dann geht es erneut in den Brennofen, damit die Glasur entsteht. Foto: Rainer Herwartz

Heinsberg. Aus dem Heinsberger Knast direkt auf den Schreibtisch der Bundeskanzlerin. Mit etwas Glück wird eines der putzigen Keramik-Bärchen, die in der JVA Heinsberg gefertigt werden, genau diesen Weg nehmen.

MdB Leo Dautzenberg soll die niedliche Spardose jedenfalls schon als Präsent für Angela Merkel im Gepäck haben.

Was in den 80er Jahren als Freizeitgestaltung im Bereich Basteln und Gestalten hinter den Betonmauern der Anstalt entstand, habe mittlerweile zu einem Schwunghaften Handel per Internet geführt, sagt Willi Kroh, stellvertretender Leiter der JVA Heinsberg.

„Im Rahmen der arbeitstherapeutischen Maßnahmen stellen wir Gießkeramiken her, die gegossen, gebrannt, bemalt und nochmals gebrannt werden. Die Jugendlichen sollen auf diese Weise an einen vollzeitstrukturellen Arbeitstag herangeführt werden, damit sie danach auch das Durchhaltevermögen für eine Aufgabe besitzen, die der Realität draußen nahe ist. Egal ob es sich dabei um eine schulische oder berufliche Tätigkeit handelt.”

Die Palette reicht vom Schachspiel, mit dem alles begann, über den Gartenzwerg bis hin zu besagtem Sparbären - derzeit der absolute Renner im Verkauf.
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