AWO für generellen Mindestlohn

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Kreis Heinsberg. „Minilöhne in immer mehr Branchen decken nicht einmal mehr das Existenzminimum vieler Familien. Drei Millionen Kinder sind arm. Fünf Millionen Menschen arbeiten im Niedriglohnsektor.

Mehr als eine Million Beschäftigte verdienen so wenig, dass sie zusätzliche Leistungen der Grundsicherung erhalten müssen. Lohnarmut führt zu Kinderarmut und mündet in Altersarmut.” So heißt es in einer Presseerklärung der Arbeiterwohlfahrt.

Die AWO, einer der größten Anbieter sozialer Dienstleistungen, spüre diese Abwärtsspirale jeden Tag in ihren Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen.

Gemeinsam mit Gewerkschaften und Sozialverbänden hat die AWO auf Bundesebene die Kampagne „Bündnis soziales Deutschland - Stimmen für den Mindestlohn” ins Leben gerufen. Der AWO-HS-Verbund unterstützt die Forderung nach einem generellen Mindestlohn in Deutschland. Denn Mindestlöhne würden sicherstellen, dass Menschen von ihrer Arbeit leben könnten und keine weitere Unterstützung vom Staat benötigten.

„Mindestlöhne schaffen fairen Wettbewerb und sichern die Qualität sozialer Arbeit”, betonte Dieter Meurer, Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt im Kreis Heinsberg. „Mindestlöhne sorgen dafür, dass soziale Arbeit auf einem konstant hohen Niveau bleibt und diejenigen unserer Gesellschaft davon profitieren, die ganz besonders auf menschliche Zuwendung angewiesen sind: Kinder, alte Menschen und Menschen mit Behinderung.”

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