Heinsberg - Ausziehgleis als bestmögliche Lösung erkannt

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Ausziehgleis als bestmögliche Lösung erkannt

Von: Anna Petra Thomas
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Michael Dörstelmann, Vorsitze
Michael Dörstelmann, Vorsitzender des Arbeitskreises „Stadtentwicklung Heinsberg” im CDU-Stadtverband, erläuterte die Planungen für die Park-and-ride-Anlage und die Zufahrt dorthin. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Ende Juni hatte der Heinsberger Planungs- und Verkehrsausschuss im Zuge der Reaktivierung der Bahnlinie Lindern-Heinsberg den Planungen der Verwaltung für den Bau von Park-and-ride-Anlagen am Bahnhof in Heinsberg sowie an den Haltepunkten in Dremmen, Horst, Porselen und Randerath zugestimmt.

Die entsprechende Planung für den Bahnhof in Oberbruch wurde seinerzeit in einem einstimmigen Beschluss bei Enthaltung der SPD noch einmal an die Verwaltung zurückgegeben. Sie sollte prüfen, ob eine Zufahrt zu diesem Platz über die Karl-Arnold-Straße geschaffen werden kann statt - wie damals geplant - über die Urbanstraße und die Straße In der Gansweid. Die Begründung: Beide Straße führen durch eine eng bebaute Wohnsiedlung und bieten keine Bürgersteige.

In dieser Woche trafen sich nun die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes direkt auf der Bahnhofsbaustelle in Oberbruch, um sich von der Lage vor Ort ein eigenes Bild zu machen. „Ich hoffe, Sie haben alle schon Ihren Fahrschein gelöst”, schmunzelte Ortsverbandsvorsitzender Josef Kehren in seiner Begrüßung.

Mit dabei war auch der CDU-Stadtverordnete Michael Dörstelmann, zugleich Vorsitzender des Arbeitskreises „Stadtentwicklung Heinsberg” im CDU-Stadtverband. Eigentlich habe auch Franz-Josef Maybaum aus dem Bauverwaltungs- und Planungsamt der Stadt teilnehmen sollen, der sei aber verhindert, so Dörstelmann.

Gemeinsam mit dem Oberbrucher CDU-Stadtverordneten Helmut Frenken erläuterte er den Anwesenden den Vorschlag der CDU, die Zufahrt über die Streckenführung des alten, sogenannten Ausziehgleises bis zur Karl-Arnold-Straße zu realisieren.

Ihm sei signalisiert worden, dass die Führung des vom Bahnhof abfließenden Verkehrs im Hinblick auf die Ampelanlage am nahen Sternhaus schwierig werden könnte, so Frenken. „Aber wenn es auch schwierig ist, ist es nicht unmöglich!” Eventuell könnte ja hier auch eine Regelung mit einer Vorampel realisiert werden, wie es sie in Höhe des Hazet-Werkes auf der Industriestraße gebe, ergänzte Dörstelmann.

Überlegungen in der Verwaltung zu einer Änderung der bisher geplanten Zufahrt gebe es, konkrete Pläne noch nicht, führte er weiter aus und berichtete sogar von einer angedachten Alternative mit Zufahrt über die Park-and-ride-Anlage an der Andreasstraße. Im Hinblick auf den dort liegenden Kindergarten sei dies allerdings nur die Verlagerung des Problems, verwarf er diesen Gedanken sofort wieder und erntete dafür einhellige Zustimmung.

In der Gaststätte Nobis erläuterten Dörstelmann und die Mitglieder des CDU-Ortsverbandsvorstands dann noch einmal die Rahmendaten und -fakten im Hinblick und die Reaktivierung. Anhand großformatiger Pläne diskutierten sie zusammen mit den Parteimitgliedern und einigen interessierten Anwohnern die Alternativen für die Zufahrt und die Park-and-ride-Anlage.

Einhellige Meinung zum Abschluss des Abends war, dass die Zufahrt über die Karl-Arnold-Straße und die Streckenführung über das bisherige Ausziehgleis an der Wohnsiedlung vorbei die beste sei.
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