Erkelenz - Ausstellung von Gesine Thieling im Johanniter-Stift Erkelenz

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Ausstellung von Gesine Thieling im Johanniter-Stift Erkelenz

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Gesine Thieling (li.) und Melanie Kentrat vor einem Landschaftsbild der Malerin bei der Ausstellungseröffnung.

Erkelenz. Ein „Familientreffen” mit vielen Menschen. Diese Bezeichnung traf gleich in zweifacher Hinsicht im Johanniter-Stift Erkelenz zu. Denn zum einen fanden sich Bewohner, Angehörige und Gäste ein, um gemeinsam zu feiern.

Und zum anderen trug ein Werk der Ausstellung „Freude am Bild” den Titel „Familienfest”. Gesine Thieling hatte dieses farbenfrohe Bild mit vielen Menschen anlässlich eines Familientreffens mit 32 Vettern und Kusinen gemalt, wie sie selbst bei der Vernissage ihrer Ausstellung „Freude am Bild” sagte.

Aber nicht nur Menschen, auch Paare und Nymphen finden sich in den Bildern von Gesine Thieling, die noch bis Ende September im Stift zu sehen sind. Andere zeigen Motive wie „Tücher im Wind”, ein Lavendelfeld, ein Golfplatz, ein Feldblumenstrauß, ein Ausschnitt eines Akkordeons und Tiere wie Papageien, 30 Gänse und Giraffen, mitunter sehr unterschiedlich in Stil und Technik.

Dies liegt daran, dass Gesine Thieling mit einigen wenigen Bildern aus den 80er Jahren ihre eigene Entwicklung verdeutlicht, und zwar von einer anfänglichen Detailgenauigkeit hin zu einer impressionistischen Malweise.

Zu ihren Motiven erklärt sie, dass sie aufmerksam durch ihr Umfeld gehe und sich der Dinge erfreue, die sie sehe. Diese Freude wolle sie mit ihrem Bildern weitergeben, sagt Gesine Thieling, die bereits seit ihrer Kindheit malt. Und so sind ihre Werke Zeugnisse von Reisen und Erinnerungen.

In der Regel setzt die seit 1997 in Kückhoven lebende Malerin, die für einige Jahre in Belgien lebte und dort viel ausstellte, ihre Motive in Öl um. Doch einige ihrer Werke zeugen von ihrer Experimentierlust wie die Collagen „Die Zeit” und „Perlenzüchter”.

„Ich habe eine Idee, die ich sofort umsetzen muss. Der Rest erledigt sich von selber”, betont sie. All ihre Werke male sie Zuhause in einem großen Wintergarten mit viel Licht. Auf diese Weise entstanden 46 ganz unterschiedliche Werke.

Von denen Melanie Kentrat, Leitung Sozialer Dienst, bei der Eröffnung sagte, dass „jedes Bild eine Geschichte für sich” erzähle. Gesine Thieling wolle in erster Linie Freude in die alltäglichen Räume des Stiftes bringen.
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