Kreis Heinsberg - Ausgezeichnet: Sehr gute Prüflinge mit besten Zukunftschancen

Ausgezeichnet: Sehr gute Prüflinge mit besten Zukunftschancen

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Ehrung im Industriemuseum Zinkhütter Hof in Stolberg: Top-Azubis aus dem Kreis Heinsberg mit IHK-Präsident Bert Wirtz (rechts) und IHK-Geschäftsführer Heinz Gehlen (2. v. r.). Foto: Andreas Herrmann

Kreis Heinsberg. 175 Prüfungskandidaten – 5,6 Prozent aller Prüflinge im Kammerbezirk ­Aachen – haben ihre Prüfung im Sommer mit der Note 1 abgeschlossen.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen ehrte diese besondere Leistung der 126 aus dem kaufmännischen und der 49 aus dem gewerblich-technischen Bereich stammenden Prüflinge bei einer Feierstunde im Industriemuseum Zinkhütter Hof in Stolberg. 24 aller „sehr guten“ Prüflinge stammen aus dem Kreis Heinsberg.

IHK-Präsident Bert Wirtz aus Heinsberg betonte bei der Feierstunde den hohen Stellenwert des deutschen Ausbildungssystems und übte Kritik am Trend zur „Akademisierung“: „In der Öffentlichkeit wird der Bachelor mittlerweile als Standardmaß der Berufskarriere betrachtet. Dadurch verliert die altehrwürdige Lehre an Wertschätzung.“ Das deutsche Ausbildungssystem sei nach wie vor eine der tragenden Stützen der weltweiten Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen und ein Garant für die geringste Jugendarbeitslosigkeit in Europa.

Wirtz prophezeite den Prüflingen „die besten Zukunftschancen“, denn die Wirtschaft im Raum Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen befinde sich „trotz aller Unwägbarkeiten aufgrund der vielen Krisenherde in einer stabilen Verfassung – mit der Folge, dass die Unternehmen vermehrt qualifizierte Fachkräfte suchen“. Unter dem Motto „Lebenslanges Lernen“ erinnert der IHK-Präsident zudem an die Bedeutung der Weiterbildung.

Vom berufsbegleitenden Fachseminar bis hin zum Auslandsaufenthalt böten die IHK und die ihr angeschlossene Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie ihre Unterstützung an. Zum Schluss bedankte sich Wirtz bei allen Akteuren, die die Prüflinge durch „ihr hohes Maß an Fachwissen und ihr pädagogisches Einfühlungsvermögen“ unterstützt und motiviert hätten.

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