Hückelhoven-Brachelen - Ausgezeichnet: Als Arbeitgeber vorbildlich

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Ausgezeichnet: Als Arbeitgeber vorbildlich

Von: Norbert F. Schuldei
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Elisabeth Schmitz, Manuela Garbrecht, Gerd Palm, Silvia Jonker und Bernd Bogert (v.l.n.r.) stehen stellvertretend für alle Mitarbeiter der Altenhilfe St.Gereon, die in Berlin ausgezeichnet wurde. Foto: N. Schuldei

Hückelhoven-Brachelen. Für den Leitenden Angestellten eines Unternehmens, das in Berlin gerade zu einem von Deutschlands besten Arbeitgebern ausgezeichnet worden ist, sagt Bernd Bogert einen befremdlich klingenden Satz: „Am liebsten sind uns die Mitarbeiter, die glücklich, aber auch etwas unzufrieden sind.”

Mit dem Konzept „Wir pflegen Menschlichkeit”, das man sich in den Einrichtungen umzusetzen bemüht, hat die Altenhilfe St. Gereon mit Haus Berg in Hückelhoven-Brachelen in der so genannten Benchmarkstudie von „Great place to work” Platz sieben im Gesundheitswesen und Platz 25 als Deutschlands bester Arbeitgeber allgemein belegt. Und wurde dafür in Berlin von Ursula von der Leyen als zuständiger Ministerin ausgezeichnet. „Wer unzufrieden ist, weiß auch um Verbesserungen”, sagt Bogert.

Weit über 100 Fragen mussten die Mitarbeiter beantworten, um an dem Wettbewerb teilnehmen zu können. „Wir haben dafür eine Mitarbeiterversammlung einberufen”, sagt Manuela Gabrecht. Als Vorsitzende der Mitarbeitervertretung wird sie freudig überrascht gewesen sein, wie wohl sich die rund 230 Mitarbeiter an ihrer Wirkungsstätte fühlen. Wenn man den nackten Zahlen Glauben schenken darf. „Die Führungskräfte beziehen ihre Mitarbeiter in Entscheidungen ein, die ihre Arbeit oder das Arbeitsumfeld betreffen” beispielsweise. In keiner der nach Alter, Geschlecht, beruflicher Position, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Arbeitsbereich differenzierten Sparten taucht bei den Antworten weniger als 98 Prozent auf.

In manchen Bereichen der Wirtschaft werden für derartige Mitbestimmung am Arbeitsplatz Kämpfe geführtÉ „Nicht nur den Bewohnern soll es gut gehen, auch die Mitarbeiter sollen sich bei uns wohl fühlen”, sagt Bernd Bogert, der um die Symbiose von innerer Zufriedenheit und Ausgeglichenheit nach außen hin weiß. Dass dies in seinen Einrichtungen vorbildlich ist, hat er jetzt sozusagen amtlich beglaubigt.
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