Auf spielerische Weise in die Welt der klassischen Musik eingeführt

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Die Konzertpädagoginnen Anne
Die Konzertpädagoginnen Anne Hayens und Kristin Catalán freuten sich über den großen Zuspruch zu ihrem Märchenkonzert anlässlich des internationalen Gitarrenfestivals. Foto: Petra Wolters

Heinsberg. Gerade mal gut einen Meter haben am Freitag die jüngsten, rund 150 Besucher des internationalen Gitarrenfestivals in der Heinsberger Stadthalle gemessen. Wenige Tage vor dem Start der offiziellen Festivalwoche hatte das Duo „miLyra” alle vier- bis siebenjährigen Kindergartenkinder zu einem sogenannten Märchenkonzert eingeladen.

Sieben Kindergärten waren der Einladung gefolgt, und so freuten sich Anne Heyens (Gitarre) und Kristin Catalán (Violine) über ein volles Haus.

Für die Erzieherinnen hatte es im Vorfeld sogar eine eigene Fortbildung im Hinblick auf das Konzert gegeben. Mit Musik, Malerei, Lesung, Tanz und gemeinsamem Musizieren auf selbst gebastelten „Ein-Saiten-Instrumenten” erzählten die beiden ihren ganz jungen Zuhörern, die auf Turnmatten inmitten des großen Saals der Stadthalle saßen, „Das Märchen von der Fee Matuya”.

Sie führten die Kleinen damit auf ganz spielerische Weise in die Welt der großen klassischen Musik ein, etwa in Robert Schumanns Märchenbilder oder in Camille Saint-Saens Karneval der Tiere. „Die Kinder sollen hier nicht lernen, sie sollen vielmehr erleben und selbst eine emotionale Beziehung zur Musik entwickeln”, so Kristin Catalán, die wie ihre Mitstreiterin Anne Heyens ausgebildete Konzertpädagogin ist.

Und so erzählten die beiden den Kindern musikalisch die Geschichte vom Zigeunerjungen, der sich eines Tages auf den Weg macht, sein Glück zu finden. Er kommt zu einem Schloss, sieht die Königstochter und möchte sie heiraten. Der König will seine Tochter aber nur an einen Mann geben, der ihm etwas schenkt, das er noch nie gesehen hat. Und das schenkt dann die Fee Matuya dem Zigeunerjungen: eine Geige. Das Spiel des Zigeunerjungen auf der Geige gefällt dem König, und so kann der Zigeunerjunge die Königstochter heiraten. „Und noch heute hört man darin das Weinen und das Lachen der Fee Matuya”, so Kristin Catalán am Ende des wirklich märchenhaften Konzerts.

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