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Auf der Suche nach der Zaubertrommel

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
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Alle auf ihre Plätze: Ein letzter Moment der Ruhe, bevor die Suche nach der Zaubertrommel begann. Foto: hewi

Erkelenz-Keyenberg. 160 Schüler haben in der Keyenberger Grundschule das Ergebnis ihres einwöchigen Trommel-Workshops präsentiert. Die Schüler aller Klassen waren beteiligt und wurden eingebunden, um das afrikanische Märchen „Suche nach der Zaubertrommel” gemeinsam mit den Musikern der Gruppe Trommelzauber auf die Beine zu stellen.

Dazu gehörte auch, dass sich die Klassen zuerst über Afrika und das Leben dort informierten. Im Unterricht wurden auch die Kostüme gebastelt, in denen die jungen Trommler bei der Aufführung Krokodile, Muscheln und auch Kürbisse darstellten. Die Schauspielerei stand aber nicht im Vordergrund. Denn den Schülern ging es zuerst einmal um den Rhythmus. Und für den sorgten sie selber unter der Anleitung von „Hawi” Valentin-Gamazo und Thomas Soukou.

Das Märchen handelt von Siabonga und Ju-Ju, die ihr Dorf vor einer schweren Dürre retten müssen. Dafür ziehen sie aus und suchen die Zaubertrommel, mit der man den ersehnten Regen herbeitrommeln kann.

Dass das Ganze natürlich von lautem rhythmischen Getrommel und vielen Tänzen begleitet wurde, versteht sich von selbst.

Der pädagogische Zweck

Neben aller Freude und dem Spaß stand aber auch ein pädagogischer Zweck hinter dem Projekt, wie Schulleiterin Hilde Kamerichs-Müller betont. Die Projektwoche habe das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schüler ebenso gestärkt wie ihre soziale Kompetenz und die Fähigkeit zur Teamarbeit. Gefördert würden darüber hinaus auch die Konzentrationsfähigkeit und die Motorik der Kinder.

Dass die Schule das Projekt auf die Beine stellen konnte, verdankt sie der Unterstützung von RWE Power, der Elfriede-Meyer-Stiftung und Viehausen in Erkelenz. Das Märchen bezeichnete Kamerichs-Müller als Projekt der gesamten Schule. „Von den Kindern über die Lehrer und den Hausmeister bis zu den Eltern hatte jeder sein Stück zum Gelingen beigetragen.” Und so ließen es die Schüler im Beisein ihrer Eltern und Besucher in der Turnhalle der Schule richtig krachen und den Holzboden erbeben.
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