Hückelhoven - Angebot für Kinder unter drei Jahren wächst

Angebot für Kinder unter drei Jahren wächst

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Hückelhoven. Der Ausbau des Betreuungsangebotes für Kinder unter drei Jahren (U3) in den Hückelhovener Tageseinrichtungen schreitet voran. Mit Landeszuschüssen wurden bisher vier Einrichtungen umgebaut oder ausgestattet.

Der AWO-Kindergarten in Ratheim befindet sich im Umbau. Die nächsten vier geplanten Maßnahmen können erst angegangen werden, wenn die dafür beantragten Landesmittel in einer Gesamthöhe von knapp 676.000 Euro eintreffen.

Ende vorigen Jahres bekam die Stadt für die Maßnahmen einen Pauschalzuschuss in Höhe von rund 345.000 Euro, der sich an der Anzahl der zu betreuenden Kinder unter drei Jahren im Hückelhovener Jugendamtsbezirk orientiert. Damit können, so die Verwaltung, derzeit nicht alle anstehenden Maßnahmen realisiert werden.

Daher musste eine neue Prioritätenliste erstellt werden, nach der nun die Einrichtungen in Rurich und Doveren zuerst abgewickelt werden.

In Rurich handelt es sich um die Erstattung von knapp 460.00 Euro für bereits erbrachte Leistungen. Die Maßnahmen in Doveren schlagen mit 216.000 Euro zu Buche. Eine ähnliche Summe wird für die Maßnahmen in der AWO-Einrichtung Im Rhin in Hückelhoven benötigt. Zur Verfügung stehen aber derzeit nur knapp 84.000 Euro.

Noch keine konkreten Fakten

Das Land habe in Aussicht gestellt, dass Maßnahmen, die im Rahmen der bewilligen Pauschalmittel nur anfinanziert werden können, weitere Mittel als Zufinanzierung zur Verfügung gestellt werden. Konkrete Fakten lägen aber laut Sitzungsvorlage noch nicht vor.

Darüber hinaus ist Eile geboten, denn der Bewilligungszeitraum endet am 15. September. Bis dahin müssen die Maßnahmen abgewickelt sein. Mit den beiden anstehenden Maßnahmen könne sofort begonnen werden, hieß es seitens der Verwaltung weiter.

Die auszuführenden Arbeiten an der AWO-Einrichtung werde zweigeteilt. Bei Bewilligung der Zufinanzierung in Höhe von rund 132.000 Euro könne der zweite Bauabschnitt schnellstmöglich umgesetzt werden.

Zu den weiteren geplanten städtischen Maßnahmen in Schaufenberg, Millich, Kleingladbach und Hückelhoven sowie den Maßnahmen der katholischen Einrichtungen in Brachelen, Hilfarth und Hückelhoven konnte nichts gesagt werden.

Es sei aber davon auszugehen, dass die Maßnahmen sukzessive im Landeshaushalt berücksichtigt würden.
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