Heinsberg - Anfangs 20, jetzt schon 70 Kunden bei der Heinsberger Tafel

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Anfangs 20, jetzt schon 70 Kunden bei der Heinsberger Tafel

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Heinsberg. Anfangs waren es nur etwa 20 Bedürftige, die das Angebot der im Oktober erstmals geöffneten Heinsberger Tafel angenommen hätten, erinnert sich Vorstandsmitglied Stefan Knaur. „Aber derzeit haben wir schon 70 Kunden, und es kommen jede Woche mehr dazu.”

Der Betreiber des ambulanten Hilfsdienstes für Menschen mit Behinderungen (BeWo) und Sascha Matern, Geschäftsführer der Speuser KG, hatten die Idee zur neuen Heinsberger Einrichtung für Bedürftige.

Geld anders einsetzen

„Ich wusste schon lange, dass es keine Tafel in Heinsberg gibt und wollte den Menschen die Möglichkeit einräumen, ihr knappes Geld für andere dringend benötigte Dinge ausgeben zu können”, erklärt Knaur.

Viele hilfsbereite Sponsoren

Dank der Spendefreudigkeit der Lidl-Märkte in Oberbruch, Heinsberg und Tüddern, des Heinsberger Real, der Firma Speuser, der Metzgerei Hermanns in Heinsberg und der dortigen Bäckerei Esser habe die Idee letztlich in die Tat umgesetzt werden können.

Etwa 13 bis 14 ehrenamtliche Mitarbeiter packten derzeit mit an, damit beim Ausgabe-termin samstags zwischen 14.30 und 16.30 Uhr im ehemaligen portugiesischen Zentrum an der Erzbischof-Philipp-Straße alles bereit sei.

„Wir rechnen damit, dass wir über Spenden vielleicht schon bald einen 400-Euro-Jobber einstellen können”, ist Knaur zuversichtlich. Auch ein Lieferwagen mit Kühlfunktion werde benötigt.

Weitere Planungen

Bei den Lebensmitteln alleine solle es aber nicht bleiben. „Wir bauen zudem einen Second-Hand-Verkauf auf.” Wer also gut erhaltene Kleidung verschenken möchte, könne sich bei der Tafel melden. Knaur denkt darüber hinaus schon an die Einrichtung einer Café-Tafel. Hier sollen die Menschen bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen auch einmal ihren tristen Alltag ein wenig vergessen können.
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