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Am Pontorsonplatz rücken die Bagger an

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Hat ausgedient: Anfang Februar rollen die Abrissbagger an der alten Begegnungsstätte vor. Foto: Stefan Herrmann

Wassenberg. Die Tage der alten Begegnungsstätte sind gezählt. In wenigen Tagen rücken die Bagger an, um das Gebäude, das 1970/71 errichtet wurde, abzureißen. Direkt im Anschluss wird der Neubau der multifunktionalen Bildungs- und Begegnungsstätte in Angriff genommen.

Es ist die letzte Maßnahme, die die Stadt Wassenberg aus Mitteln des Konjunkturpakets II realisiert. Auf den letzten Drücker wurde das Projekt durchgewunken. Eine Sanierung des bestehenden Bestandes war bereits früh vom Tisch. „Das alte Gebäude ist marode. Eine Renovierung wäre einfach zu teuer geworden”, erklärt Bürgermeister Manfred Winkens.

Über den Grundbeschluss stimmte der Rat bereits im September 2009 ab. Doch dann musste im Juni des vergangenen Jahres die beschränkte Ausschreibung zunächst aufgehoben werden, da der Kostenrahmen bei den Angeboten überschritten wurde. Maximal 700.000 Euro stehen für die neue multifunktionale Bildungs- und Begegnungsstätte zur Verfügung. Mitte Dezember gab der Rat dann endgültig grünes Licht.

Der Abriss soll bis Ende Februar abgeschlossen sein. Vermutlich Anfang März folgt der 1. Spatenstich. Im ungünstigsten Fall rechnen die Planer damit, dass das Gebäude im November fertiggestellt sein wird.

Herz wird der zentrale, zirka 180 Quadratmeter große Raum für Senioren, Vereine und Bürgergruppen sein. Dazu gehört eine kleine Küche, ein Abstellraum sowie eine bestuhlbare Terrasse. Des Weiteren ist ein Verwaltungsbüro und ein Tourismus-Infocenter geplant. „Alles ebenerdig und barrierefrei”, sagt Sieg. Auch ein Kletterwald soll in direkter Nachbarschaft entstehen. „Verhandlungen mit möglichen Investoren und Betreibern laufen”, bestätigt Winkens.

Die Begegnungsstätte Wassenberg an der Pontorsonallee wurde in den Jahren 1970/71 errichtet. Damaliger Archtitekt war der Wassenberger Paul Wollenweber.

Architekt des Neubaus ist das Büro Norbert und Andrea Schiefke aus Wassenberg. Des Weiteren sind das Planungsbüro Detlef Strickel aus Heinsberg für Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen sowie das Wassenberger Ingenieurbüro Axel Seiffert für die Statik zuständig.

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