Erkelenz - Am Cusanus über Europa diskutiert

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Am Cusanus über Europa diskutiert

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Erkelenz. Die Europawahl steht vor der Tür. Das Cusanus-Gymnasium lud deshalb die Jahrgangsstufe 12 zu einer Podiumsdiskussion in das Forum ein.

Dr. Kenan Holger Irmak vom sozialwissenschaftlichen Kolleg der Schule hatte zum Thema „Kriege, Krisen und Klimawandel: Ist die Europäische Union den Herausforderungen gewachsen?” Sabine Verheyen, Aachen (CDU), Karin Schmitt-Promny, Aachen (Bündnis 90/Grüne), Isabelle Casel, Bonn (Die Linke), Norbert Spinrath, Geilenkirchen (SPD) und Alexander Graf Lambsdorf eingeladen.

Der FDP-Vertreter allerdings wurde ein Opfer der Bahn und fehlte. Vor dem Hintergrund, dass die Wahlbeteiligung für das Europaparlament an schlechten Zahlen kranke, sollten die Schüler, fast alle Erstwähler, motiviert und informiert werden. Bis auf Spinrath, der für den Bundestag kandidiert, möchten die Damen nach Brüssel.

Was sie den Wahlneulingen zu bieten hatten, waren hauptsächlich bekannte Argumente, die allzu lange ausgebreitet wurden. Dadurch kam die Möglichkeit, Fragen zu stellen, zu kurz. DerBeifall hielt sich in Grenzen. Die Aussagen, man dürfe nicht so stark regulieren, Europa sei für die Bürger da und Europa müsse sich noch beweisen, die Wirtschaft müsse den Menschen dienen und nicht nur der Steigerung der Profite waren Feststellungen, die wohl jeder der Anwesenden unterschreiben würde.

Da dürfte eher schon die Forderung der beiden Aachenerinnen, den Stellenwert europaweiter Ausschreibungen zu senken, damit auch mittlere und kleine Unternehmen und das Handwerk zum Zuge kommen, in der hiesigen Region wichtig sein. Zum Thema Sicherheit waren sich die Politiker einig, dass der Terrorismus teilweise zu groß geredet würde.

Zum dritten Diskussionspunkt „Zukunft” kam man nicht mehr. Da reichten nur die Schlusssätze der Podiumsteilnehmer. Schmitt-Promny und Verheyen erklärten, man könne Europa nicht ohne gute Kommunalpolitik formen, Spinrath würde gern eine europäische Armee zur Friedenssicherung sehen und alle forderten auf, zu wählen.
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