Hückelhoven-Brachelen - Altenhilfe erhält zum dritten Mal den Sonderpreis

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Altenhilfe erhält zum dritten Mal den Sonderpreis

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Personalchefin Elisabeth Schmi
Personalchefin Elisabeth Schmitz, Geschäftsführer Bernd Bogert und Elisabeth Buttler von der Mitarbeitervertretung verfolgen ehrgeizige Ziele: Sie wollen Europas bester Arbeitgeber werden.

Hückelhoven-Brachelen. Stolz auf die St.-Gereon-Altenhilfe zeigten sich Bernd Bogert, Geschäftsführer der St.-Gereon-Seniorendienste, Personalchefin Elisabeth Schmitz und Elisabeth Buttler von der Mitarbeitervertretung.

Denn die Einrichtung hat eine Einladung vom Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales erhalten, um mit ihrer Expertise am Austausch zum Thema „Unter einem Hut - Privat- und Erwerbsarbeit” teilzunehmen. Generell geht es um die Frage, wie sich die pflegerische Arbeit in Zukunft gestaltet.

„Wir fühlen uns gewissermaßen geadelt”, erklärt Bernd Bogert. Dass die St.-Gereon-Altenhilfe ein Experte auf dem Gebiet der Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf ist, zeigt sich schon darin, dass der Sonderpreis „Vereinbarkeit von Beruf und Familie” bei der bundesweiten Vergleichsstudie „Deutschlands beste Arbeitgeber 2012” des Great Place to Work Institute Deutschland an sie ging. Nach den Sonderpreisen „Förderung älterer Beschäftigter - Arbeiten bis 67” und „Gesundheit der Mitarbeiter” ist dies der dritte Sonderpreis, den die St. Gereon Altenhilfe durch das Bundesarbeitsministerium verliehen bekam.

Die Preise sprechen für sich: So fördert die Einrichtung sportliche Aktivitäten der Mitarbeiter, indem kostenlos über das ganze Jahr Kurse wie zum Beispiel Rückenschule, Nordic-Walking, Pilates und Zumba angeboten werden. Auch andere Sportkurse, die die Mitarbeiter belegen, werden mit bis zu 120 Euro unterstützt. Belohnt wird dieses Engagement mit bis zu drei Tagen Sonderurlaub. Um Beruf und Familie besser zu vereinbaren, gibt es 40 verschiedene Dienstzeiten für die Mitarbeiter im Pflegebereich. In Zukunft sollen sie zudem im Homeoffice ihre Planungen und Dokumentationen erstellen können. Die Reinigungskräfte definieren selbst, wann sie kommen. Sie müssen sich lediglich untereinander absprechen und abstimmen.

Platz zwei

„Dass wir die drei wichtigsten Sonderpreise verliehen bekommen haben - darauf sind wir stolz”, betont Bernd Bogert. Dies tröste ein wenig darüber hinweg, dass man dieses Jahr das Ziel, Europas bester Arbeitgeber zu werden, nicht erreicht habe. Bei der bundesweiten Vergleichsstudie „Deutschlands beste Arbeitgeber 2012” des Great Place to Work Institute Deutschland erreichten die St.-Gereon-Seniorendienste den zweiten Platz im Gesundheitswesen und bundesweit den 7. Platz von den 100 besten Arbeitgebern. „Europaweit waren wir diesmal, anders als letztes Jahr, gar nicht vertreten”, bedauert Bogert. Dass man nicht ganz so gut abgeschnitten habe, liege daran, dass man in der Bewertung der Mitarbeiter von 93 auf 91 Prozent Zustimmung zurückgefallen sei, während im Audit eine Traumnote erreicht wurde.

Bei den Kriterien wie Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Gesundheitsförderung, Fortbildungen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie schnitt die Einrichtung bei der Befragung der Mitarbeiter gut ab. Schlechter bewertet wurde St. Gereon jedoch von den jungen Leuten in der Ausbildung. „Wir haben im letzten Jahr unser Augenmerk sehr auf die Förderung der Älteren gelegt und die Jüngeren darüber etwas vergessen”, gibt Bernd Bogert zu. Dies nehme man nun als Arbeitsauftrag mit. Einen schlechten Wert habe St. Gereon auch bei der Frage, ob die Mitarbeiter am Gewinn des Betriebes beteiligt sind, erreicht. „Da wir keinen Gewinn als gemeinnützige Einrichtung haben, werden wir hier nie gut abschneiden”, erklärt Bogert.

Es gehe nicht darum, einen Gewinn zu erzielen, sondern das Geld soll dem Allgemeinwohl, den Menschen und damit den Bewohnern, Gästen und Mitarbeitern gleichwertig dienen. „Wenn es den Mitarbeitern gut geht, geht es auch unseren Bewohnern gut”, weiß Bogert. Und dass hier Bewohner und Mitarbeiter gleichermaßen glücklich sind, zeige sich an den sehr guten Bewertungen seitens des MDK, dem „Grünen Haken für Verbraucherfreundlichkeit” der Biva und dem NRW-Smiley, der amtlichen Auszeichnung für gute Lebensmittelbetriebe. „Wir nehmen an Vergleichen teil, um eine Bestätigung zu bekommen und zu erfahren, wo wir genau stehen.” Und wenn das gesetzte Ziel wie jetzt nicht erreicht werde, so werde man daran arbeiten. „Denn wir wollen nach wie vor Europas bester Arbeitgeber werden”, so Bogert.
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