Alex Lambertz schafft Quali zur Kart-EM

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Heinsberg. Große Freude beim Heinsberger Karttalent Alex Lambertz. Am vergangenen Wochenende qualifizierte sich der Youngster bei der CIK-FIA South European KF3 Trophy als einer von drei Deutschen für die CIK-FIA KF3 Kart Europameisterschaft vom 21. bis 24. Juli im spanischen Zuera.

80 Nachwuchspiloten aus neun südeuropäischen Ländern kämpften auf der 1500 Meter langen Hochgeschwindigkeitsstrecke im französischen Varennes sur Allier um die Qualifikation zur Kart Europameisterschaft. Am Ende erhielten nur die besten 47 Piloten das heiß ersehnte Finalticket. Für Alex Lambertz wurde es erstmalig am Donnerstagabend ernst.

In den feien Trainings galt es sich auf den neuen Kurs einzustellen und die Konkurrenz abzustecken. Alex beeindruckte in den Trainings mit schnellen Zeiten, entsprechend gut war die Laune vor dem Zeittraining am Freitagabend: „Bis jetzt läuft alles nach Plan. Wir brauchen uns nicht zu verstecken und eine Position unter den besten Zehn sollte im Zeittraining möglich sein.”

Doch es kam ganz anders. Der vom ADAC Nordrhein unterstützte Pilot landete nur auf Position 53 und hatte damit eine denkbar schlechte Ausgangsposition für die nachfolgenden Qualifikationsrennen. „So habe ich mir das nicht vorgestellt. Ich hing im Verkehr fest und konnte keine freie Runde fahren. Das Feld hängt so eng zusammen, da kostet jedes Zehntel gleich zehn Plätze”, zog Alex tief enttäuscht ein Zwischenfazit.

Vier spannende Rennen

Am Samstagmorgen war der Ärger aber wieder verflogen. Alex drehte in den Vorläufen richtig auf und zeigte vier spannende Rennen. „Perfekt, ich habe versucht einen Ausfall zu vermeiden und dabei möglichst viele Positionen aufzuholen. Das ist mir sehr gut gelungen. Unglaublich ist, dass ich als 32. nun schon vorzeitig für die Europameisterschaft qualifiziert bin.”, strahlte er im Ziel. Position neun, 13, 15 und 21 reichten dazu, unter den besten 34 zu landen.

Neben dem Einzug in das A-Finale durften sich die 34 auch über die direkte EM Teilnahme freuen. Von den insgesamt zehn Deutschen schafften das nur zwei.

Sonntagnachmittag galt es dann im A-Finale noch mal eine gute Figur abzugeben. Aus der 32. Position ins Rennen gestartet, setzte der 13-jährige Schüler seine Aufholjagd weiter fort und wurde nach 17 ereignisreichen Runden als 18. abgewinkt. „Wir haben im Finale noch mal gezeigt, was möglich gewesen wäre. Im Verfolgerfeld ging es über die gesamte Renndistanz drunter und drüber, entsprechend schwer war es sich vorzukämpfen. Mit Position 18 bin ich sehr zufrieden”, resümiert der Schützling aus dem Jedi Racing Team die vergangenen drei Renntage.

Die Kart Europameisterschaft findet dann vom 21. bis zum 24. Juli in Spanien statt. Vorher muss Alex sich aber wieder auf deutschem Asphalt bewähren. Am dritten Maiwochenende startet das ADAC Kart Masters im badischen Liedolsheim in die zweite Runde.
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