Heinsberg-Schafhausen - Aktion mit Vorbildcharakter

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Aktion mit Vorbildcharakter

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Ortsvorsteher Albert Heitzer (2.v.l.) freute sich, dass so viele Grundschüler bei der Frühjahrsputzaktion in Dremmen mitmachten. Foto: Petra Wolters

Heinsberg-Schafhausen. Schon seit mehr als 15 Jahren lädt der CDU-Ortsverband Dremmen alljährlich zu einer „Frühjahrsputzaktion” in seinem Dorf ein.

Jeweils an einem Samstag Ende März treffen sich die Politiker mit Vertretern weiterer Ortsvereine und Schülern der Grundschule, um alle zentralen Plätze im Ort von Müll zu befreien, der sich dort angesammelt hat. Auch am Samstag war die Beteiligung an der Aktion wieder groß.

„Allein 35 Kinder aus der Schule waren dabei”, freute sich Ortsvorsteher Albert Heitzer beim Abschlusstreffen auf dem Kirmesplatz, wo die Teilnehmer ihr „Putzergebnis” in einem voll beladenen Anhänger präsentierten: nicht nur viel Kleinmüll, sondern auch einen Koffer oder eine ausgediente Mikrowelle. In acht Gruppen und ausgestattet mit Müllsäcken hatten sie sich zwei Stunden auf den Weg durch den Ort gemacht.

„Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation verbessert”, zog Heitzer am Ende ein positives Resümee. Anlass zur Kritik gäben allerdings wieder die überall herumliegenden, zersplitterten Glasflaschen und der Hundekot.

„Wir haben aber auch Gässchen hier im Ort gesehen, wo die Anwohner aktiv waren und schon alles sauber war”, lobt er das Engagement vieler Dremmener.

Eigentlich könne die nur einmal im Jahr durchgeführte Aktion ja nur Vorbildcharakter haben, räumte er ein. „Aber genau deshalb ist es schön, dass schon die Kinder dabei sind.” Allgemein werde die Aktion in der Bevölkerung sehr gut aufgenommen. Heitzers Dank ging abschließend an die Stadt Heinsberg, die den gesammelten Müll entsorgt.

„Hinzu kommen noch alte Fahrräder, die an der Autobahn stehen”, ergänzte er mit Blick auf den voll bepackten Anhänger und äußerte zugleich sein Unverständnis über zwei alte Teppiche und Bauschutt, die er und seine Helfer in einem Graben nahe der Autobahn zurücklassen mussten.

„Es war bestimmt schwieriger, den Müll dorthin zu bringen, als ihn korrekt zu entsorgen”, mutmaßte er.
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