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Abgrabung dauert rund fünf Jahre

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Die Bagger haben mit ihrer Arbeit auf dem Gelände der ehemaligen Löwensafari begonnen. Foto: Georg Schmitz

Selfkant-Tüddern. Der Ratsbeschluss vom August 2007 liegt schon beinahe vier Jahre zurück. Kein Wunder also, dass sich so mancher Bürger aus dem Selfkant nicht mehr daran erinnert und sich nun verwundert die Augen reibt, wenn er einen Blick auf die ehemalige Löwensafari wirft.

Dort haben nämlich mittlerweile die Vorbereitungen für die vereinbarten Kiesabgrabungen nebst anschließender Renaturierung begonnen.

„Endziel ist es zum einen, die asphaltierten Flächen des ehemaligen Parkplatzes aus dem Waldgebiet zu entfernen und einen etwa 2,2 Hektar großen See anzulegen, der dann Teil einer Gesamtrenaturierung des ehemaligen Safarigeländes mit einem eventuellen Naturerlebnispfad werden soll”, erläutert Bürgermeister Herbert Corsten auf Nachfrage. „Mit der Abgrabung konnte erst jetzt begonnen werden, weil das Vorhaben unter anderem einer gründlichen Prüfung in Bezug auf Umwelt, Wasserhaushalt und Natur unterzogen wurde.”

Zu den Vorgaben der Bezirksregierung und der unteren Landschaftsbehörde gehören die Beschränkung der Abgrabung auf den Geltungsbereich des bisherigen „Natural Event Center” in einer Flächengröße von 4,76 Hektar. Die Nassabgrabung im inneren Bereich umfasst dabei mit Parkplatz, Teich und ehemaligem Restaurantbereich etwa 2,2 Hektar. Die aus der Trockenabgrabung hervorgehenden Flächen werden nicht verfüllt und sind „vorzugsweise als Offenlandbiotope zu entwickeln”.

Die Entsiegelung der Asphaltflächen wird in dem Zusammenhang als „vorweggenommene Kompensationsmaßnahme” in Anrechnung gebracht. Die Abgrabungen erstrecken sich über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren, und das im Anschluss entstehende Gewässer wird der Natur überlassen. Das Gelände soll für eine stille natur- und landschaftsorientierte Erholung geöffnet werden.
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