90.000 Einwohner der Euromosa im Brandfall noch besser geschützt

Von: agsb
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Zeigten sich schon vor der Kooperationsvereinbarung als Einheit: Die Feuerwehren der Gemeinden Selfkant, Waldfeucht, Echst-Susteren und Maaseik. Foto: agsb

Selfkant/ Waldfeucht/ Echt. . Eine erhebliche Verbesserung des Brand- und Katastrophenschutzes im Grenzgebiet wurde jetzt durch das Abkommen über Nachbarschaftshilfe der Feuerwehren in den Euromosa-Gemeinden besiegelt.

Die Bürgermeister Herbert Corsten (Selfkant), Johannes von Helden (Waldfeucht), Dieudonné Akkermans (Echt-Susteren) sowie die Beigeordnete Mariette Mulders-Jansen (Masseik) unterzeichneten das Abkommen im Beisein der Wehrleiter sowie Abordnungen der jeweiligen Feuerwehren (Freiwillige Feuerwehren Selfkant und Waldfeucht, Ambulance Brandweer Maaseik und Brandweer Echt-Susteren).

Während der kleinen Feierstunde im Rathaus Echt-Susteren waren sich alle beteiligten einig, dass das Abkommen zur Verbesserung des Brandschutzes und der Hilfeleistung bei Großeinsätzen führt. Vor der Vertragsunterzeichnung zeigten sich die vier Wehren bereits als Einheit. In einer Schauübung auf dem Gelände des Rathausplatzes demonstrierten sie, dass sich die verschiedenen Feuerwehrschläuche mit unterschiedlichen Kupplungstücken problemlos gut verbinden lassen.

Damit kann im Ernstfall eine Wasserversorgung zwischen Belgien, den Niederlanden und Deutschland aufgebaut werden. In seiner Festrede erklärte Gastgeber Dieudonné Akkermans, dass der Großraum Euromosa mit seinen rund 90.000 Einwohner nun im Brand- und Katastrophenfall noch besser abgesichert ist. Besonders bei Großeinsätzen verfüge die Region nun schnell über fachkundiges Personal sowie Ausrüstung.

Selfkants Bürgermeister Herbert Corsten zeigte sich erfreut über den Vertrag: „Ich bin einfach froh, dass neben unserer bereits bestehenden Partnerschaften mit Schinnen und Sittard (beide NL) durch den Vertrag mit Echt-Susteren und Maaseik ein weiteres Hilfeabkommen geschlossen wurde. Besonders das neue Feuerwehrgerätehaus (geplant am Kreisverkehr Heilder/Saeffelen in 2010) der Löscheinheit Höngen/Saeffelen erhält nun eine neue Bedeutung und dürfte bei Brandeinsätzen im benachbarten Koningsbosch um Hilfe gebeten werden. Wir sind dann schneller vor Ort als die Wehreinheit aus Echt, im Notfall zählt jede Sekunde.”

„Es ist ein weiteres Mosaiksteinchen in Richtung Euromosa, und wir sind überzeugt, dass wir noch viele weitere Schritte für diesen Zusammenschluss gehen”, sagte Waldfeuchts Bürgermeister Johannes von Helden.
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