7. Kunst- und Kulturtag in Wassenberg

Von: kkli
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Ein besonders herzliches Danksagen durch Bürgermeister Manfred Winkens für Stefanie Mosburger-Dalz (Bildmitte), Maria Brosch (links) und Rita Gehlen-Marx, die die Kunst- und Kulturtage inszenieren. Foto: Brehl

Wassenberg. Wassenberg wurde erneut zur Kunststadt beim 7. Kunst- und Kulturtag in der historischen Stadtmitte mit rund 70 Künstlerinnen und Künstlern der verschiedensten Ausdrucksformen. Der Roßtorplatz, die Verbindungslinie im Stadtkern mit evangelischer Hofkirche, Altem Rathaus, Kirchstraße und schließlich die Burg waren allesamt ideale Zentren für vielfältige Darstellungen.

Schon bei der Eröffnung durch Bürgermeister Manfred Winkens und die verantwortlichen Organisatoren Eva Dalz-Mosburger, Rita Gehlen-Marx, Maria Brosch und Gabi Jansen sowie Heinz Randerath von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit Hermann-Josef Kitschen vom Kulturförderverein für den musikalischen Teil wehte bereits ein kräftiger Wind vom Roßtor her.

Das leise Tröpfeln beeinträchtigte zunächst nicht den laufenden Besuch zahlreicher Gäste. Erst der heftige Regenschauer am späteren Nachmittag beendete nicht programmgemäß diesen wichtigen Teil der Darstellungen und der künstlerischen Kommunikation.

Die Verbindung von Lyrik mit Malerei und Musik in der Hofkirche vermittelte Ruhe und Verinnerlichung. Die Heinsbergerin Beate Königs trug Gedichte zu ihren Bildern vor, zu denen der erst 19-jährige Kaan Levanhir aus Hückelhoven eigene Kompositionen schuf. Ulla Kurzweg aus der „Bücherkiste” stellte den Maler und Autor Bernhard Schultze vor, und Angelika Immerath aus Erkelenz las aus ihrem Niederrhein-Programm. Sakrale Kunst in der Hofkirche bot den richtigen Rahmen für die hier arrangierten Events.

Neue Aspekte bot auch die verstärkte Einbindung niederländischer Künstler. Eine einzigartige Atmosphäre herrschte im Alten Rathaus vor allem für die Damen und Herren aus Herkenbosch. Die Ausstellungen von Els und Jaap Spaandermann, Karin Wallrafen-Helwegen und Carla Wols aus Posterholt wurden lichttechnisch vorzüglich in Szene gesetzt. Den ausgezeichneten Beziehungen über die nahe Grenze hat auch diese Ausstellung und die herzliche Kommunikation wieder einen Dienst erwiesen. Im September startet die Gemeinde Roerdalen eine weitere Kunstsession in den Herrenhäusern und schönen Bauernhöfen.

Mit lateinamerikanischen Klängen wartete bereits zur Eröffnung das Duo Swantje & Carlos Justiniano auf. Eigenkompositionen in Spanisch und Deutsch sprachen Herz und Verstand an. Die beiden Troubadoure des Chansons passten genau in diese Atmosphäre, die Hermann-Josef Kitschen mit Fingerspitzengefühl geschaffen hatte.

Der ganz große Clou des Kunsttages aber war die Ausstellung des Creativ-Kreises International mit Emailkunst und Textilmalerei in Seide. Die Wassenberger Künstlerinnen Maria Brosch und Rita Gehlen-Marx sind seit Jahren diesem international anerkannten Kreis eng verbunden durch ihre Teilnahme an wichtigen Treffen in Kloster Himmerod und an großen internationalen Kunstausstellungen in St. Petersburg, Mailand und New York.

Der Dank des Bürgermeisters und des begeisterten Publikums auf dem Roßtorplatz wie in der „Burg” für die Initiatorinnen und alle, die mitgemacht haben, war herzlich und aufrichtig.
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