Sporter des Jahres Freisteller Sportlerwahl Sportlergala Freisteller

6501 Unfälle, 18 Tote und 1199 Verletzte im Kreis Heinsberg

Von: disch
Letzte Aktualisierung:

Kreis Heinsberg. Wie im gesamten Land Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Verkehrsunfälle im im vergangenen Jahr im Kreis Heinsberg nahezu unverändert geblieben.

Sie stieg im Kreis gering (um 0,2 Prozent) an: von 6486 auf 6501. Die Kreispolizeibehörde Heinsberg präsentierte am Montag die Verkehrsunfalllage 2009. Die Zahl der Verkehrstoten ist, nachdem sie im Jahr 2007 auf sieben gesunken war, in den letzten beiden Jahren wieder deutlich gestiegen: zunächst auf 14 im Jahr 2008 und nunmehr auf 18 im Jahr 2009. Die Zahl der Schwerverletzten belief sich im vergangenen Jahr auf 187; nach 208 im Jahr zuvor. 1012 Leichtverletzte wurden im Jahr 2009 gezählt; nach 991 im Jahr 2008.

Beim Blick auf die sogenannten Häufigkeitszahlen (Verunglückte pro 100.000 Einwohner) liegt der Kreis Heinsberg mit dem Wert von 475 in etwa auf dem Niveau der beiden Vorjahre (2007: 480; 2008: 472), während die Landeszahlen weiter zurückgingen: von 442 im Jahr 2007 über 417 im Jahr 2008 auf 408 im Jahr 2009. Beim Vergleich mit den Nachbarbehörden weist der Kreis Düren mit 488 einen schlechteren Wert als Heinsberg auf, während Mönchengladbach (470), Aachen (449) und Viersen (424) besser abschneiden.

136 Kinder sind im vergangenen Jahr auf den Straßen im Kreis Heinsberg verunglückt. Damit wurde - nach 110 im Jahr 2008 - wieder exakt die Zahl von 2007 konstatiert. Ein Kind kam ums Leben. Mit der Häufigkeitszahl 351 liegt der Kreis Heinsberg bei den Kinderunfällen weit über dem Landeswert von 276.

132 Jugendliche waren im vergangenen Jahr unter den Verunglückten. Auch dies entspricht - nach 103 im Jahr 2008 - fast genau der Zahl von 2007 (134). Zwei Jugendliche wurden bei Unfällen getötet. Wie bei den Kindern, so gilt auch bei den Jugendlichen: Der Kreis Heinsberg hat mit 1296 eine drastisch höhere Häufigkeitszahl als das Land NRW (766).

Mit ihrer Sonderaktion unter dem Motto „Wir sind es leid” nimmt die Kreispolizeibehörde Heinsberg besonders die jungen Erwachsenen ins Visier: mit mehr Polizeipräsenz auf der Bundesstraße 221, mit Schockvideos, Flyern und Plakaten sowie einem gemeinsamen Projekt mit dem Kreisgymnasium. 2009 ging die Zahl der verunglückten jungen Erwachsenen zurück: auf 250 - nach 258 in 2006, 257 in 2007 und 255 in 2008, aber der Wert von 2005 (238) konnte noch nicht wieder erreicht werden. Zwei junge Erwachsene starben bei Unfällen. Mit der Häufigkeitszahl 1167 liegt der Kreis Heinsberg auch bei den jungen Erwachsenen weit über dem Landeswert von 884.

„Mobil im Alter? Aber sicher!” lautet das Motto eines Seniorenprojekts der Polizei. 125 Senioren verunglückten 2009; im Jahr zuvor waren es noch 145. Fünf Senioren starben im Straßenverkehr. Beim Vergleich auf Basis der Häufigkeitszahlen hat sich die große Differenz, die im Jahr 2008 zwischen Kreis (306) und Land (236) von den Statistikern ausgewiesen wurde, zumindest deutlich verringert (Kreis: 261, Land: 239).

Die Polizei musste allerdings feststellen, dass im vergangenen Jahr mehr Kinder als Pkw-Insassen (2009: 46 / 2008: 34), mehr Fußgänger (102 / 79), mehr Radfahrer (247 / 228) sowie mehr Mofa- und Mopedfahrer (126 / 119) verunglückten.

Bei den Verkehrsunfällen mit Flucht wurde im vergangenen Jahr mit 1282 ein unrühmlicher Spitzenwert erreicht.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert