Erkelenz - 50.000 Krankenakten ziehen zu Prospex

50.000 Krankenakten ziehen zu Prospex

Letzte Aktualisierung:

Erkelenz. 50.000 Krankenakten sollen eine geeignete Lagerung finden. Diese entstanden nämlich in den vergangenen 30 Jahren im Krankenhaus Immerath und fanden bei der Aufgabe des Hauses eine vorläufige Unterkunft bei der Firma Hegenscheidt, die entsprechende Räume zur Verfügung stellte.

Nun sollen sie aber eine endgültige Bleibe finden, mindestens für 30 Jahre, denn so lange müssen die Krankenakten aufbewahrt werden. Jeweils ein Jahrgang kann dann in den Schredder wandern.

Kaum noch benötigt

Im Gespräch erklärte Verwaltungsdirektor Wolfgang Salz , man habe zwar auch im Archiv des Krankenhauses an der Tenholter Straße noch Platz gehabt, immerhin seien aber rund 120 laufende Regalmeter unterzubringen, und die würden den vorhandenen Platz unnötig schmälern, zumal die Unterlagen naturgemäß kaum noch in die Hand genommen würden, je älter sie seien. Im Archiv des Krankenhauses wolle man lieber den Zugriff auf jüngeres Material behalten.

Da habe sich die Gelegenheit geboten, mit der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, „Prospex” auf der Laakstraße in Heinsberg Oberbruch, Kontakt aufzunehmen. Dort würden ohnehin schon die Altakten der anderen Krankenhäuser im Kreisgebiet aufbewahrt. Der notwendige Vertrag für die Lagerung wird in der nächsten Woche unterzeichnet.

„Prospex” ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Lebenshilfe Heinsberg und der Maria Hilf NRW GmbH und verfügt über ausreichende Lagerkapazitäten.
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