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175-jähriges Bestehen: St. Lambertus Randerath feiert

Von: Anna Petra Thomas
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Der Cäcilien-Kirchenchor St.
Der Cäcilien-Kirchenchor St. Lambertus Randerath im Jubiläumsjahr zusammen mit Pfarrer Hans Schmitz (Mitte l.) und Diakon Michael Krause. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Randerath. Als einer der ältesten Kirchenchöre der Region hat der Cäcilien-Kirchenchor St. Lambertus Randerath mit der Turmbläsermesse unter der Leitung von Kantor Willi Kann in der Randerather Pfarrkirche sein 175-jähriges Bestehen gefeiert.

Der 1837 von Gemeindepfarrer Anton Hoegen gegründete Cäcilien-Kirchenchor und Gesangsverein hatte zunächst nur männliche Mitglieder. Frauen sind seit 1929 dabei.

Auch der Gesang im Kirchenchor sei ein Ausdruck des Glaubens, erklärte Diakon Michael Krause zu Beginn der Messe. „Das ist wichtig für unsere Zeit, in der der Glaube immer mehr in Frage gestellt wird. Durch Euch wird der Glaube lebendig”, sagte er den Chormitgliedern.

Das Christentum sei darauf aufgebaut, dass es Menschen gebe, die etwas für andere tun würden, pflichtete ihm Pfarrer Hans Schmitz in der Predigt bei. Als Beispiele nannte er die Kirchenchöre und die Schützenbruderschaften.

Der Chor in Randerath sei, „einer der dienenden Säulen, die für das Allgemeinwohl so wichtig sind.” Noch beeindruckt vom Gesang des Chores und dessen Begleitung durch die Bläsergruppe, würdigte auch Bürgermeister Wolfgang Dieder das Engagement der Sängerinnen und Sänger: „Der Cäcilien-Kirchenchor St. Lambertus Randerath nimmt seine historisch gewachsene Rolle im Orts- und Vereinsleben sehr ernst”, sagte er.

„Die Mitgestaltung des kirchlichen und kulturellen Lebens ist Kernpunkt der Aktivitäten, wobei die Ehrenamtlichkeit und Unentgeltlichkeit des Wirkens stets im Vordergrund stehen.” Schließlich verwies er auf das kleine Buch von Heinz Franken über „175 Jahre Cäcilien-Kirchenchor St. Lambertus Randerath.”

Mit dem Autor hätten Randerath, aber auch die Kreisstadt Heinsberg einen Menschen, der sich in unermüdlichem Einsatz und sehr erfolgreich mit der Gestaltung, Bearbeitung und Herausgabe heimatkundlicher Werke befasse.

„Ganz herzlichen Dank für dieses vorbildliche Engagement im Dienst der Kulturpflege”, sagte er Franken, der auch Mitglied des Chores ist, ganz persönlich.

Aus Anlass des Jubiläumsjahres werden in diesem und im nächsten Monat noch weitere Chöre in Randerath zu Gast sein und sich an der Gestaltung der Messen beteiligen: die Kirchenchöre aus Dremmen, Oberbruch und Porselen am Samstag, 27. Oktober, sowie der Projektchor Wilhelm Willms am Samstag, 24. November, jeweils um 17 Uhr.
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