Heinsberg - 15. Heinsberger Industriefest: Heimische Wirtschaft ist optimistisch

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15. Heinsberger Industriefest: Heimische Wirtschaft ist optimistisch

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„Ich lege keine bunte Smarties auf den Hasen. Ich nehme lieber einige für mich und schieb sie mir in den Mund”, scheint dieser Knirps zu denken.

Heinsberg. Die Verantwortlichen der Interessengemeinschaft Heinsberger Industriegebiet (IHI) mit Horst Himmels, Hubert Heinrichs, Jürgen Dick, Wilfried Lind und Bernd Schaaf an der Spitze haben sich schon kurz nach der Eröffnung auf die Schulter klopfen können: Der Auftakt zum 15. Industriefest in der Kreisstadt war prächtig, die Erwartungen wurden erfüllt.

Zahlreiche Ehrengäste konnten Jürgen und Marina Dick in ihrem Geschäft begrüßen. Ein besonderer Gruß galt Schirmherrn Bernd Krückel MdL sowie Bürgermeister Wolfgang Dieder, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Leo Dautzenberg und weiteren Vertretern aus Wirtschaft und Politik. Hubert Heinrichs gratulierte Jürgen und Marina Dick zum 125-jährigen Bestehen und sah in ihrem Betrieb einen würdigen Platz für die Auftaktveranstaltung des Festes. Heinrichs sah in der Vergabe der Schirmherrschaft mit Blick auf den 9. Mai ein gutes Ohmen für Politiker: „Im Vorjahr war Wolfgang Dieder Schirmherr, nun ist er Bürgermeister.”

Auf hohem Niveau

„Wir sind noch lange nicht durch das Tal des Todes gewandert, noch lange sind nicht alle Auswirkungen der Wirtschaftskrise bewältigt” so Hubert Heinrichs als Sprecher der IHI zur wirtschaftlichen Lage in der Region. „Wir zahlen nach wie vor für die deutsche Einheit und für Europa; wir haben derzeit eine schwächende Autoindustrie; wir haben über 300.000 Firmen in Deutschland ohne Nachfolger; wir bekommen für unser Geld keine Zinsen, und im europäischen Niveauausgleich schneiden wir in einigen Belangen schlecht ab - in Deutschland hatten wir immer ein hohes Niveau”, blickte Heinrichs dennoch optimistisch in die Zukunft und appellierte besonders die Gewerbetreibende, „nicht den Kopf in den Sand zu stecken”.

Schirmherr Bernd Krückel lobte die Heinsberger Gewerbetreibende und das Gewerbe insgesamt trotz nicht berauschender Konjunkturlage. Der Politiker spannte den Bogen von der Bäckerei Dick mit dem 125-jährigen Jubiläumsfest zur Heinsberger Rostbratwurst, er sah „starke Gewerbetreibende und eine geschlossene Einheit”. Und der Schirmherr lobte auch die sozialen Aspekte nicht nur durch Jürgen Dick.

Bei der Aktion „Kinderbacken” standen die Kinder im Mittelpunkt: Sie konnten selbst einen Brothasen fertigstellen und gestalten. 25 Cent von dem dafür geforderten Obolus gehen wieder unter an Heinsberger Kinder, beispielsweise für den Mittagstisch. Hier sind die katholische und evangelische Kirche gemeinsam aktiv. Das Jubiläumsbrot war bei dem Fest ein Renner wie die Heinsberger Rostbratwurst. Ganz stolz zeigte sich die Fleischerinnung: Erstmals seit Jahrzehnten zeigten sich die Innungsmitglieder als starke Einheit. „Die Motivation unter den Kollegen ist super”, so Karl-Heinz Esser.

Die volle Unterstützung

Die Umsetzung der Idee mit der „Heinsberger Rostbratwurst” sporne alle an. „Wir planen schon weitere Veranstaltung dieser Präsentation mit der Heinsberger Rostbratwurst - wir Kollegen der Fleischerinnung sind voller Begeisterung”, so Esser, der volle Unterstützung durch Bruno Zahren erhielt. Dieser sah ferner eine „tolle Zusammenarbeit” mit der Berufsschule.

Sechs hübsche Lehrlingsmädels der Fleischerinnung sorgten für Glanz am Stand. Der war die Attraktion des 15. Gewerbefestes: Die Heinsberger Rostbratwurst ging weg wie warme Semmel. Viele Gäste wollten das Rezept wissen - das jedoch bleibt das Geheimnis der Heinsberger Innungsmitglieder. Die Heinsberger Rostbratwurst ist am Montag ausschließlich in allen Mitgliedsgeschäften der Fleischerinnung zu erhalten.

Das 15. Industriefest zog erneut die Massen an. Die Gewerbetreibenden hatten sich herausgeputzt. In jedem Geschäft war der Kunde König und wurde mit Köstlichkeiten verwöhnt. Wobei auch die Kinder nicht kurz kamen und viele Attraktionen ausnutzen konnten. So gab es ein Spaceshuttle mit einer Rutsche von der Internationalen Raumfähre wieder runter auf den Heinsberger Boden, weiter gab es eine Riesenrutsche, viele Fahrgeschäfte und, und, und - kurzum: Jung und Alt kamen auf ihre Kosten.

Reichlich Abwechslung

Viele Händler sorgten mit einem großem Angebot am Straßenrand für reichlich Abwechslung - das Heinsberger Industriegelände war ein Riesenrummelplatz. Am Sonntag startete der Hubschrauber zu Rundflügen - Heinsberg sah am Sonntagnachmittag einen Massenandrang.
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