Erkelenz - 1.258.338 Euro im Jahr 2008 für Heimerziehung

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1.258.338 Euro im Jahr 2008 für Heimerziehung

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Erkelenz. In der wahrscheinlich letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses (JHA) in dieser Legislaturperiode waren zahlreiche Routinetagesordnungspunkte abzuarbeiten.

Sie wurden in großer Einstimmigkeit beraten und beschlossen. So darf sich der Ortsverband Deutsche Kinderschutzbund Erkelenz e. V. auf die Anerkennung als freier Träger freuen. Beigeordneter Dr. Gotzen bezeichnete das bei den vielfältigen Aktionen des Vereins als logisch und folgerichtig.

Auch die „Wühlmäuse e. V.”, eine Elterninitiative zum Betreiben eines Waldkindergartens in Lövenich, bekam die Anerkennung. Die ist allerdings zunächst auf die Dauer von drei Jahren nur vorläufig. In dieser Zeit hat der Träger ausreichend Zeit und Gelegenheit, die notwendigen Voraussetzungen für die Anerkennung nachzuweisen.

Die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Maria und Elisabeth Erkelenz erhielt auf Antrag Zuschüsse für den Kauf eines Klapp-Kickertisches und weiterer Einrichtungsgegenstände. Die Räume der „Alten Schule” in Katzem wurden von den Jugendlichen in Eigenarbeit renoviert.

Auch der Verein „Jugend aktuell”, der sein Projekt „Segeln mit verhaltensauffälligen beziehungsweise benachteiligten Jugendlichen” mit Erfolg durchgeführt hat, erhielt zur Fortsetzung des Programms in diesem Jahr letztmalig einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent für ungedeckte Kosten.

Wie schon vom Jugendhilfeausschuss in Hückelhoven auf bundesweite Empfehlung angenommen, war auch der JHA Erkelenz für die Erhöhung von Beträgen für Tagespflege nach den erarbeiteten Richtlinien in verschiedenen Qualifikationsstufen. Künftig beträgt die Geldleistung pro Kind und Stunde in der höchsten Qualifikationsstufe 4,20 Euro. Die Ausschussmitglieder segneten auch die Fortschreibung des Rahmenvertrages und der Leistungsvereinbarung mit den drei Jugendfreizeiteinrichtungen über die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Erkelenz ab.

Eine Fleißarbeit legte die Verwaltung über die Fall- und Kostenentwicklung in der Jugendhilfe vor. Darin waren die Bewilligungen von Erziehungshilfen zu bestimmten Stichtagen aufgelistet, die zum Beispiel auswiesen, dass bei der Vollzeitpflege, der Heimerziehung oder sonstigen betreuten Wohnformen und der sozialpädagogischen Familienhilfe die meisten Fälle aufgeführt waren.

Außerdem waren die verausgabten Aufwendungen für Erziehungshilfen von 2006 bis 2008 belegt. Den größten Batzen Geld verschlang im vergangenen Jahr die Heimerziehung und sonstige betreute Wohnform mit 1.258.338 Euro. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses nahmen ebenfalls die Aktivitäten des Jugendamtes zusammen mit der Polizei während der Karnevalssession 2009 zur Kenntnis.

Bei der angebotenen Disco für Kinder ab zwölf Jahren wurden 680 Besucher gezählt. Durch den Umbau des Forums in eine Mensa für das Schulzentrum müssen die Jugenddiscos in der kommenden Session auf einen alternativen Veranstaltungsort ausweichen. In Abstimmung mit der Kultur GmbH finden die Jugenddiscos am 14. November, 5. Dezember und 6. März 2010 in der Stadthalle statt. Die Altweiberdisco am 11. Februar kommenden Jahres wird dagegen in der Erka-Halle durchgeführt.
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