Heinsberg-Kirchhoven - 100 Jahre SSV Blau-Weiß Kirchhoven: Loblied auf die Jugend

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100 Jahre SSV Blau-Weiß Kirchhoven: Loblied auf die Jugend

Von: agsb
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Ehre vom Ehre gebürt: Zum 100-jährigen Bestehen würdigte der SSV BW Kirchhoven Mitglieder für ihre Vereinstreue sowie Verdienste. Foto: agsb

Heinsberg-Kirchhoven. Wer in die Mehrzweckhalle Kirchhoven trat, blickte nur in Blau und Weiß: Die Halle war festlich geschmückt. Der Sportverein blickte auf 100 Jahre zurück, und das feierten nicht nur die vielen Ehrengäste.

An ihrer Spitze Leo Dautzenberg (MdB), Landrat Stephan Pusch sowie weitere Vertreter aus Sport, Wirtschaft und Politik. Alle Kirchhovener Ortsvereine wirkten mit, viele befreunde Vereine kamen zur großen Gratulationscour und feierten unter Freunden. Durch das Programm führte Ortsringvorsitzender Herbert Rademacher.

Ehrenvorsitzender und Schirmherr Hubert Tellers dankte allen in der großen Fußballerfamilie für das ehrenamtliche Engagement. Tellers blickte voll Stolz auf den Neubau des Sportheims, zollte allen, die mit geholfen hatten Anerkennung und großen Respekt. Pastor Arnold Houf sah im Vereinsleben ein „Stück Heimat und Geborgenheit” und würdigte das intakte Vereinsleben.

Der Strahlemann des Tages

Vereinsvorsitzender Sebastian Aretz war der Strahlemann des Tages, sammelte für viele Bälle als Geschenk sowie Umschläge mit besonderem Inhalt. „Für die nächsten Monate haben wir genug”, lachte er. In seiner Rede würdigte er die Pioniere von Blau-Weiß. Er lobte die Jugendarbeit im Ort, die Jugendabteilung wurde mehrfach ausgezeichnet.

Landrat Pusch erinnerte sich selbst seine Jugendzeit in Wassenberg und sah das Vereinsleben „als zweite Familie”. Jakob Gerards, Erster Beigeordneter der Stadt Heinsberg, sah große Herausforderungen beim SSV: „Ihr Verein hat gelebt, hat gefeiert, war oben, war unten, hat Niederlagen weggesteckt, hat Probleme bewältigt, hat Krisen überstanden - weil es sie gab: die Gemeinschaft, Kameradschaft und das Füreinander. Ich kann nur sagen: Ihr Verein lebt”.

Ortsvorsteher Johannes Geiser hielt eine beeindruckende Rede, es gab mehrfach Zwischenapplaus. Er blickte auf eine Sportart, die kaum wie ein anderer Sport die Massen fasziniert. Kritisch merkte der Ortsvorsteher die „Geldgier des Deutschen Fußballbundes” an: „Dies trifft die Amateurvereine hart, denn eine die Ansetzung eines Bundesligaspieles am Sonntagnachmittag ist für alle Vereine mehr als ein Schlag ins Gesicht.” Geiser blickte auf das Ehrenamt, sah hier „die Seele des Fußballs in Deutschland”.

Eduard Meinzer, Vorsitzender im Fußballkreis Heinsberg, würdigte ebenfalls das Vereinsleben, sah hier den großen Erfolg im Vereinswesen. Er überbrachte auch die Grüße des Deutschen Fußballbundes und der Fußballverbandes Mittelrhein, überreichte unter anderen die Jubiläumsplakette zum 100-jährigen Jubiläum.

Mit einem großen Zapfenstreich endete dieser eindrucksvolle Festakt, die musizierenden Vereine Kirchhovens lockerten mit ihrem Spiel diesen Festakt auf.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft und Verdienste im Verein wurden im Laufe des Festaktes gewürdigt: Frank Tholen, Frank Brodermanns, Dominik Poetsch, Jakob Vonderberg, Roland Jöris und Dietmar Reibel. Mehr als 40 oder 50 Jahre dabei sind Willi Wellens, Volker Zielke, Friedel Rausch, Franz Lenzen, Willi von den Ruhren, Hubert Derix, Rainer Derix, Hubert Tellers, Walter Dolls, Peter Busch, Bert Philippen, Jakob Geiser, Hans Florack.
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