Zweigstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft will Kooperationen fördern

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Der Vorstand der neu gegründeten Zweigstelle Kreis Düren der Deutschen Olympischen Gesellschaft will die Zusammenarbeit zwischen Offenen Ganztagsschulen und Sportvereinen fördern. Foto: Abels

Kreis Düren. Die olympischen Werte Fair Play, Leistungsbereitschaft, Völkerverständigung und Teamgeist wieder stärker ins Bewusstsein zu bringen, hat sich die neu gegründete Zweigstelle Kreis Düren der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) auf die Fahne geschrieben.

„Viele haben es bedauert, dass die Kreisgruppe im Jahr 2003 nach dem Tod von Ernst Günther Hammans aufgelöst wurde und der olympische Gedanke nicht weiter aktiv verfolgt wurde”, begründet Landrat Wolfgang Spelthahn die Idee, die Kreisgruppe wiederzubeleben. Als Vorsitzender des Kreissportbundes übernahm Spelthahn den Vorsitz, unterstützt von weiteren KSB-Vorstandskollegen, Prof. Dr. Heinrich Niehaves aus dem Bereich Behindertensport und dem Vorsitzenden des Kreissportausschusses, Helmut Jansen.

Unterstützung für München 2018

Ziel ist es, die Werte des Sports zu fördern, insbesondere in den ethischen, persönlichkeitsbildenden, kulturellen, sozialen, gesundheitserhaltenden, aber auch leistungsfördernden Dimensionen. Ausdrücklich unterstützt die neue Kreisgruppe Düren die Bewerbung Münchens zur Ausrichtung der Olympischen Winterspiele und der Paralympics im Jahr 2018, will sich aber auch gezielt um regionale und kreisweite Belange kümmern.

Talentsichtung- und förderung sind dabei nur zwei Stichworte. In einem ersten Projekt widmet sich die DOG-Zweigstelle Kreis Düren ganz gezielte der Zusammenarbeit zwischen Offenen Ganztagsschulen und Sportvereinen. Eine ganze Reihe der 49 Grundschulen mit Ganztagesangebot hat bereits Kooperationen abgeschlossen.

Dort, wo das noch nicht der fall ist, wollen die „Olympioniken” ihre Hilfe anbieten, Vereine und Schulen an einen Tisch bringen. „Das stärkt die Basisarbeit der Vereine auf der einen und erweitert das Angebot der Schulen auf der anderen Seite”, betont Wolfgang Spelthahn, wohl wissend, dass es mancherorts bereits zu Spannungen zwischen dem bis in die Nachmittagstunden reichenden Schulangebot und dem parallel startenden Vereinssport gekommen ist.

In einem ersten Schritt zur Problemlösung hat die DOG-Zweigstelle in Kooperation mit der Schulaufsichtsbehörde einen Fragebogen an alle Ganztags-Grundschulen und Förderschulen im Ganztagesbetrieb verschickt, um in einem zweiten dann - wenn gewünscht - Kooperationen zu vermitteln, von denen „am Ende beide Seiten profitieren”, ist Spelthahn überzeugt.

Die Vereine können ihre Basis bei der Talentsichtung vergrößern, die Schulen sich aktiv dem Problem des Übergewichts begegnen. Noch bis Ende der Woche haben die Schulen Zeit, den Fragebogen zurückzusenden und die Hilfe der DOG-Kreisgruppe in Anspruch zu nehmen.

Kreisgruppe wirbt um weitere Mitglieder

Die DOG-Kreisgruppe Düren ist eine von knapp 50 im Bundesgebiet. Sie hat aktuell 38 Mitglieder. Personen, aber auch Kommunen, Unternehmen, Vereine und Schulen, die sich in dem Förderverein zur Verbreitung des Olympischen Gedankens engagieren wollen, sind zur Mitarbeit eingeladen.

Weitere Infos dazu gibt es im Internet sowie in der DOG-Zweigstelle Kreis Düren bei Geschäftsführer Alfred Bergrath, Auf dem Hahnberg 18, 52355 Düren, unter Telefon: 02421/951133, 0163/9039081 oder per E-Mail an kreisdueren@dog-bewegt.de.
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