Kreis Düren - Ziel ist ein enger Kulturaustausch

Ziel ist ein enger Kulturaustausch

Von: bel
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Der Leiter des Kommunalkreises Mytischi, Viktor Sergejevitsch Azarov (l.), schenkt Landrat Wolfgang Spelthahn zwei weibliche Puppen in typischen Trachten des Kreises Mytischi. Foto: bel

Kreis Düren. Bei 18 Zentimetern Schnee war die Delegation aus Mytischi in Moskau abgeflogen. Bei sonnigem Wetter kam sie in Düren an. Ein gutes Omen für die weitere Zusammenarbeit, sind alle Politiker überzeugt.

Im vergangenen Jahr hatte Landrat Wolfgang Spelthahn mit Vertretern der Kreistagsfraktionen den unweit von Moskau gelegenen Kreis Mytischi besucht. Die Delegation aus Mytischi, an ihrer Spitze der „Leiter des Kommunalkreises”, Viktor Sergejevitsch Azarov, empfing Spelthahn nun in der Kreisverwaltung.

Bundespräsident ist Schirmherr

Dort unterzeichneten Spelthahn und sein Kollege eine Urkunde, die die Absicht bekundet, heute den Vertrag über die Partnerschaft zwischen den Kreisen Düren und Mytischi auf Schloss Bellevue im Beisein von Bundespräsident Christian Wulf zu unterzeichnen. Der Bundespräsident hat die Schirmherrschaft über die Partnerschaft übernommen. „Für uns ist es eine große Ehre”, sagte der Leiter der russischen Delegation, „mit einer deutschen Kreisstadt einen Vertrag zum gegenseitigen Nutzen zu unterzeichnen.” In einer Welt, die sich immer dynamischer entwickle, seien verlässliche Freunde in anderen Ländern wichtig, fuhr Azarov fort. Beide Kreischefs streben einen regen Kulturaustausch an. Besonders müsse man Kinder und Jugendliche für das Partnerland interessieren.

Angestrebt von beiden Seiten wird ein Schüleraustausch. Als erste Schule wird das Gymnasium am Wirteltor (GaW) Düren mit einer Schule aus Mytischi einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnen. Am GaW wird in Kürze Russisch als Fremdsprache angeboten. Die Jugendlichen seiner Region, so sagte Azarov, seien an Deutschland, seiner Kultur und seiner Technik sehr interessiert. Deutsch als Fremdsprache ist in weiten Teilen Russlands in den Schulen auf dem Vormarsch.

In Düren sollen demnächst russische Künstler ausstellen. Ein russisches Theaterensemble freue sich schon auf den ersten Auftritt in der Rurstadt.
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