Wohnwagen, Cabrios und Elektrofahrräder auf der Autoschau

Von: Stephan Johnen
Letzte Aktualisierung:
5691750.jpg
Die Organisatoren und Sponsoren der 35. Dürener Autoschau freuen sich auf viele Besucher. Die Messe findet am 22. und 23. Juni auf dem Annakirmesplatz statt. Foto: Stephan Johnen

Kreis Düren. Über mangelnde Auswahl soll sich kein Besucher beklagen können. „Wir haben bis zu 700 Fahrzeuge vor Ort“, rührte Hans-Jörg Herten von der Kraftfahrzeug-Innung Düren-Jülich gestern in der Hauptstelle der Sparkasse Düren die Werbetrommel für eine traditionsreiche Veranstaltung seines Berufsstands: Am Wochenende des 22. und 23. Juni findet auf dem Dürener Annakirmesplatz die 35. Dürener Autoschau statt.

 „Von der Verkaufsveranstaltung hat sich die Fachmesse zur Informationsbörse verwandelt“, blickte Herten auf die vergangenen drei Jahrzehnte zurück.

32 Aussteller werden auf dem Kirmesplatz ihre Zelte aufschlagen, der TÜV ist da, Krankenkassen, die Verkehrswacht – und auch die „lebende Ausbildungswerkstatt“ des Kfz-Handwerks. Denn die Dürener Autoschau sei für das Kfz-Handwerk schon immer eine Leistungsschau gewesen, betonte Ehrenobermeister Fritz Pölderl. „In diesem Jahr legen wir einen Schwerpunkt auf Elektromobilität und Hybridtechnologie“, sagte Rudi König vom Trainings- und Kraftfahrzeugzentrum der Handwerkskammer Aachen (Track) in Düren.

Während Auszubildende während der Öffnungszeiten der Autoschau (siehe Infokasten) interessierten Besuchern und potenziellen Azubis Rede und Antwort stehen, bietet das Track erstmals Vorträge und Präsentationen an. Jeweils um 12 und um 14 Uhr gibt es Informationen rund um die Themen Hybrid und Elektroauto, jeweils um 13 und 15 Uhr informieren die Experten über Airbags und Gurtstraffersysteme. „Wer Fragen rund ums Thema Auto und Ausbildung hat, erhält bei uns Antworten“, sagte Rudi König.

Wer nach dem Besuch im Zelt über den Platz geht, soll die „Vielfalt der Automobilität“ erleben, warb Hans-Jörg Herten. Die Händler hoffen auf gutes Wetter und viele Besucher, denn bei den Verkaufszahlen sei noch viel Luft nach oben. Mit Blick auf das erste Quartal des Geschäftsjahres sprach Hans-Jörg Herten von „einer mittleren Katastrophe“.

Das Neuwagengeschäft sei äußerst schleppend verlaufen, der Gebrauchtwagenmarkt habe bei schwächeren Erträgen stagniert, auch die Servicedienstleistungen waren rückläufig. Fast jeder zweite Betrieb im Bezirk habe Umsatzeinbußen gemeldet, die Zahl der Beschäftigten sei aber im Kreis Düren relativ stabil geblieben. Seit Ende Mai habe sich das Geschäftsumfeld leicht verbessert, bilanziert Hans-Jörg Herten. Das Kfz-Gewerbe mit seinen 2500 Mitarbeitern im Kreisgebiet hoffe nun auf eine sommerliche Belebung.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert