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„Wir stehen ohne Wenn und Aber hinter dem Beschluss”

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Kreis Düren. „Wenn man der Region und der regionalen Entwicklung Gutes tun will, sollte man die zur Zeit laufenden Scharmützel um die Einstellung eines Geschäftsführers schnellstens einstellen und statt dessen an die Umsetzung dringend gebotener Handlungsnotwendigkeiten gehen”.

Das fordert die SPD/CDU-Koalition im Rat der Gemeinde Inden ein Ende der Debatte um die Berufung von Jens Bröker zum Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Indeland. Die Bestellung Brökers zum ersten hauptamtlichen Geschäftsführer ohne Ausschreibung und die Dotierung des Postens mit 150.000 Euro hatte Wellen geschlagen.

„Es war die Gemeinde Inden, die die Änderung des Braunkohlenplanes für den Tagebau Inden auf den Weg gebracht und damit die Weichen für eine zukunftsfähige Strukturentwicklung in der Region gestellt hat. Ein wesentliches Element in dieser Strukturentwicklung ist dabei insbesondere für Inden die von Landrat Wolfgang Spelthahn auf den Weg gebrachte Entwicklungsgesellschaft.

Dies, weil wir zum einen durch die notwendige Gestaltung nach dem Tagebau am meisten betroffen sind, zum anderen aber als kleinstes Rädchen unter allen Beteiligten bei der Umsetzung innovativer Ideen am ehesten auf eine starke Verknüpfung in der Region angewiesen sind”, betont die Koalition. Ein „vernünftiger Weg hin zu einer dringend gebotenen Neuaufstellung der Region im Wettbewerb mit vielen Regionen um begrenzte Ressourcen” werde „ad absurdum geführt”.

„Wir stehen ohne Wenn und Aber hinter dem von der Gesellschafterversammlung auf Empfehlung des Aufsichtsrates gefassten Beschlusses zur Bestellung des Geschäftsführers”, betont die Koalition. Bürgermeister Ulrich Schuster habe den Rat der Gemeinde Inden stets zeitnah über die Gründe, Vorgehensweise und Entscheidungen informiert. „Dabei wurden diese Informationen ohne Diskussion und ohne Einwand zur Kenntnis genommen.”

Auch Karl Schavier, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, äußert sich: „In der Fraktion ist auch über die Besetzung des Geschäftsführers der Indeland GmbH ausführlich berichtet worden. Dem Wunsch, Herrn Bröker seine Vorstellungen von der für ihn neuen Aufgabe auch in der Fraktion vortragen zu lassen, wurde gefolgt. Dabei ist deutlich geworden, dass der Vorwurf ,1500.000 Euro fürs Türöffnen in der Zeitung vom 27. Juni einen völlig falschen Eindruck vermitteln sollte.”

Bröker habe sich einer „ausgiebigen, fairen Diskussion gestellt, die sich vor allem mit der Weiterentwicklung unserer Region befasst hat”. Schavier: „Auch von den Kritikern der Entscheidung hat bis zum heutigen Tag keiner einen Zweifel an der Qualifikation erklärt.”

Die CDU-Fraktion stehe hinter dem Beschluss der Gesellschafterversammlung. Als Koordinator der CDU-Gruppe im Aufsichtsrat der GmbH habe Schavier vor der Entscheidungssitzung zu zwei Vorbesprechungen eingeladen. „Wer da von einer handstreichartigen Besetzung spricht, hat entweder Gedächtnislücken oder bösartige Hintergedanken”, sagt Schavier. „Vielleicht sollten die Kritiker Herrn Bröker wie jedem Neugewählten die faire Chance einräumen, seine Aufgabe in Ruhe wahrnehmen zu können und ihn an seinen Erfolgen messen.”
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