Düren - Weihnachtsoratorium: „Grandios tolle Musik“

Weihnachtsoratorium: „Grandios tolle Musik“

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
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Stefan Iseke (links) sowie Kinderchor, Orchester und Kantorei freuen sich schon auf die Aufführung des Weihnachsoratoriums am Sonntag, 16. Dezember.

Düren. „Das ist einfach grandios tolle Musik.“ Um seine Liebe zu Bach macht Stefan Iseke wenig Worte – gerade weil sie so groß ist. Darum hat der Kantor der Evangelischen Gemeinde zu Düren auch die ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums des großen Leipziger Thomaskantors aufs Programm gesetzt.

 In zwei Versionen, einem kindgerechten Familienkonzert um 15 und einer „normalen“ Aufführung um 18 Uhr, können Musikfreunde das Meisterwerk des Barock am Sonntag, 16. Dezember, mitten in der Kreisstadt, nämlich in der Christuskirche am Peter-Beier-Platz, erleben.

Mit dabei sind die Mädchen und Jungen des Kinderchores – wie schon vor zweieinhalb Jahren, als sie zur eigenen und der Zuhörer Freude bei Bachs Johannespassion mitgewirkt haben. Vom Kantor gut motiviert, haben die Junioren während der insgesamt viermonatigen Probephase sich zur Freude des Dirigenten gründlich in den Notentext vertieft und beherrschen ihren Anteil nun mindestens ebenso kunstfertig wie die anderen Beteiligten. Die anderen Beteiligten: Das sind neben dem Orchester und der Kantorei der Christuskirche vier Solisten, Isekes Ehefrau Ulrike (Sopran), Altistin Beatrix Bardy, Tenor Stephan Adriaens aus Maastricht und der am Theater Aachen engagierte isländische Bass Hrólfur Saemundsson.

Eine Aufführung für Familien

Mindestens ebenso wichtig wie der künstlerische Aspekt ist das Konzept, die Aufteilung in ein Konzert relativ herkömmlicher Form und eine Vorstellung für Kinder. Bachs hehre Klangwelt wird den Kleinsten und denen, die ihnen im Geiste nahe sind, in einer „bekömmlichen“ Form serviert – und das, so der Kantor, „vor allem für Leute, die sonst nicht ins Konzert gehen“. Nicht nur, dass hier schon einmal alle rund 100 Mitwirkende des Konzerts um 18 Uhr präsent sind, darüber hinaus führt ein Moderator das Publikum auf spielerische Weise an Musik und Text heran. Und auch ein „Zeitzeuge“ aus der Zeit von Bach hat, Kostüm und Perücke inklusive, sein Kommen fest zugesagt.

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