Kreis Düren - Vier mal 50 Jahre Erfahrung

Vier mal 50 Jahre Erfahrung

Von: fjs
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Goldener Meisterbrief mal vier: Die Handwerksmeister Paul Porschen (von links), Franz Reitz, Adolf Birekoven und Heinz Josef Dohmen legten vor 50 Jahren ihre Meisterprüfungen ab. Foto: fjs

Kreis Düren. Handwerk hat goldenen Boden. Und Meister, die sich 50 Jahre nach ihrer Meisterprüfung über Goldene Meisterbriefe freuen dürfen. Gleich vier dieser Urkunden ließ die Handwerkskammer Aachen jetzt von der Kreishandwerkerschaft Rureifel in deren Kreuzauer Geschäftsstelle überreichen.

Bäckermeister Paul Porschen aus Kreuzau ist stolz darauf, dass seine Bäckerei seit drei Generationen im Familienbesitz ist. An der Dürener Straße steht seine Bäckerei, die er kurze Zeit nach der Meisterprüfung eröffnete.

Mit ihm im gleichen Meisterlehrgang saß Heinz Josef Dohmen aus Linnich. Auch er legte am 17. Mai 1960 vor der Handwerkskammer Aachen die Meisterprüfung erfolgreich ab. Den Beruf erlernte er im elterlichen Betrieb. Ab 1965 übernahm er die Bäckerei, die er mit der Ehefrau bis zum Jahr 2000 führte.

Fleischermeister Franz Reitz aus Derichsweiler erlernte den Beruf des Fleischers bei Jakob Spölgen in Gürzenich. Nach Gesellenjahren in Köln, Düren und Bonn übernahm er Ende Mai 1960 die elterliche Metzgerei in Derichsweiler, die er mit der Familie bis Dezember 20023 führte.

Adolf Birekoven aus Gürzenich war das 14. Kind eines Tischlermeisters aus Gürzenich. Da bereits vier Brüder in der Tischlerei des Vaters arbeiteten, trat Adolf Birekoven eine Lehre als Maurer beim befreundeten Baumeister Franz Niessen in Düren an. Nach der Meisterprüfung in Ansbach übernahm er am 1. November 1960 die Bauunternehmung Schäfer in Lendersdorf und gründete am 1. Mai 1961 die Bauunternehmung Adolf Birekoven in Gürzenich. Die führt jetzt Sohn Rudolf. Der überreichte als Obermeister der Baugewerksinnung seinem Vater den Goldenen Meisterbrief.

Kreishandwerksmeister Gerd Pelzer und die Obermeister der Bäcker- und Fleischerinnungen würdigten die Verdienste der langjährigen Handwerker und verwiesen darauf, dass in den von den Jubilaren geführten Betrieben die Ehefrauen mit anpackten und zum Erfolg beitrugen.
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