Viele Hochqualifizierte, wenig Lehrstellen

Von: zva
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<b>Kreis Düren. </B>Der Landkreis Düren belegt mit 48,9 Punkten Platz 256 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking - in Nordrhein-Westfalen Platz 34 von 54.

Die am Donnerstag in Köln vorgestellte Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte.

Die Stärken

Im Kreis Düren kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 3,8 Ingenieure. Deutschlandweit liegt der Ingenieuranteil bei 2,2 Prozent. Rang 37 im Bundesvergleich und Platz 5 von 54 in Nordrhein-Westfalen.

9,1 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Düren haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bundesweit liegt der Anteil Hochqualifizierter bei 7,8 Prozent. Deutschlandweit ergibt sich so Rang 102 sowie Platz 16 unter 54 untersuchten Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen.

Die Gemeindliche Steuerkraft beläuft sich auf 806 Euro je Einwohner. Im Bundesmittel liegen die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie Einkommen- und Umsatzsteuer bei 765 Euro pro Einwohner. Damit erreicht der Kreis Düren Rang 150 im INSM-Bundesvergleich. In Nordrhein-Westfalen kommt der Kreis Düren damit auf Platz 35 von 54.

Die Schwächen

11,4 Prozent der über 18-Jährigen im Kreis Düren sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Deutschlandweit sind es 9,6 Prozent. Platz 320 im Bundesvergleich, Rang 30 von 54 im eigenen Bundesland.

Im Kreis Düren haben 57,2 Prozent aller Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job oder sind geringfügig beschäftigt. Bundesweit liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 60,0 Prozent. Das bringt Rang 306 für den Kreis Düren im deutschlandweiten Ranking. Bezogen auf Nordrhein-Westfalen Rang 39 von 54 Kreisen.

Statistisch stehen 100 Nachfrager im Kreis Düren einem Angebot von 96,8 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 301 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. In Nordrhein-Westfalen bedeutet das Platz 27 unter 54 kreisfreien Städten und Landkreisen.

Der Krisenindex

Wie stark trifft die Konjunkturkrise die Region? Der Kreis Düren wird nach einer wissenschaftlichen Trendanalyse aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur vor Ort unter den Folgen der aktuellen Konjunkturkrise eher stark betroffen sein.

Das komplette Profil von Landkreis Düren im Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und eine Tabelle finden Sie hier: http://www.insm-regionalranking.de/2009pdf/landkreis-dueren.pdf
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