Unfälle mit Radlern nehmen zu

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Radfahrer sind die „ungeschütztesten” Verkehrsteilnehmer. Deshalb sollten sie, so die Polizei, immer einen Schutzhelm tragen. Foto: imago

Kreis Düren. Wenn das Wetter freundlicher wird, treten viele Bürger wieder in die Pedale. Das lässt sich, so die Polizei, leider auch an der Zunahme der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fahrradfahrern. Alleine am Dienstag wurden im Kreis Düren drei Fahrradfahrer bei Verkehrsunfällen verletzt.

So wurde eine 45-jährige Jülicher Radfahrerin um 12.15 Uhr im Einmündungsbereich Berliner Straße/Mannheimer Straße von einer 19 Jahre alten Autofahrerin, ebenfalls aus Jülich, übersehen und angefahren.

Ihr Fahrrad war, so heißt es im Polizeibericht, trotz einer Vollbremsung der Pkw-Fahrerin am Hinterrad touchiert worden. Die 45-jährige Radlerin stürzte über die Motorhaube auf die Fahrbahn. Sie klagte über Schmerzen an mehreren Körperteilen und wollte deshalb selbstständig einen Arzt aufsuchen.

Etwa zur selben Zeit stürzte in Düren ein 20-Jähriger auf der Oststraße über die Motorhaube eines Pkw. Er hatte die Vorfahrt eines 65-jährigen Merzenichers nicht beachtet. Der junge Mann hatte Glück, er kam mit offenen Beinverletzungen halbwegs glimpflich davon.

Ein fünf Jahre alter Dürener Junge erlitt um 17.25 Uhr so schwere Verletzungen, dass er zunächst in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Er war unverschuldet von dem Wagen eines 26-jährigen Düreners erfasst worden, der auf das Gelände einer Tankstelle abbiegen wollte und den auf dem Gehweg heranfahrenden Jungen übersehen hatte. Das Kinderrad wurde bei dem Zusammenprall deutlich verbogen.

Fahrradfahrer gehören, so die Polizei, zu den „schwächsten” Verkehrsteilnehmern. Bei einem Verkehrsunfall tragen gerade sie häufig schwere oder sogar lebensbedrohliche Verletzungen davon, weil sie bei einem Zusammenprall mit einem Kraftfahrzeug weitestgehend ungeschützt sind.

Selbst ein Sturz mit geringer Geschwindigkeit kann bei Radlern durchaus fatale Folgen haben. Deshalb schütteln die Beamten immer wieder den Kopf darüber, dass der unbedingt empfohlene Schutzhelm immer noch stets getragen wird. Die Polizei appelliert hier insbesondere an die Verantwortung und die Vorbildfunktion der Eltern.
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