Kreis Düren - Unermüdlich für andere im Einsatz: Landrat verleiht Ehrenpreis

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Unermüdlich für andere im Einsatz: Landrat verleiht Ehrenpreis

Von: kin
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25 Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen wurden am Donnerstag in der Kulturhalle Langerwehe für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt.

Kreis Düren. Auch für die 13. Verleihung der Ehrenpreise für soziales Engagement des Kreises Düren gab es wieder viel mehr Vorschläge als Preise. Die Jury hatte die Qual der Wahl, aus über 50 Vorschlägen die 25 besten herauszufiltern.

In der Langerweher Kulturhalle nahm Landrat Wolfgang Spelthahn die Auszeichnung vor. Jeder bekam eine Urkunde und 250 Euro als Zeichen des Dankes. „Der Kreis Düren“, so Spelthahn, „gehört zu den zehn besten Kommunen, was ehrenamtliches Engagement angeht. Über 50 Prozent der Menschen engagieren sich hier.“

Ob allein oder als Gruppe – es gibt so viele unterschiedliche Möglichkeiten, anderen zu helfen. So war die Preisverleihung eine Leistungsschau des Ehrenamtes. Zwei Sonderpreise wurden verliehen: Den der Entwicklungsgesellschaft Indeland überreichte deren Geschäftsführer Jens Bröker. Ausgezeichnet wurden Dr. Hans Porschen, Peter Michael Porschen, Walter Rosarius und Herbert Straßfeld, die sich sich für den Erhalt der Alten Kirche auf dem Rymelsberg einsetzen. Der Sonderpreis „Dorf im Fortschritt“ geht an Ralshoven. Um dem Ort den Anschluss ans schnelle Internet zu sichern, spukten Hermann-Josef Göbbels und die Ralshovener Dorfgemeinschaft in die Hände. Sie zogen im September 2012 einen rund 1,5 Kilometer langen Graben, in dem nun ein Glasfaserkabel liegt.

Und hier nun alle Träger Ehrenpreises des Kreises Düren:

Seit 1976 hält der Eisenbahn-Amateur-Klub Jülich die Erinnerung an die alte Eisenbahnerstadt mit ihrem Ausbesserungswerk lebendig. Bis zu 100 wärmende Decken strickt die Frauengruppe Leprakreis Hürtgenwald-Bergstein jährlich für die Ärmsten der Armen.

Seit über 20 Jahren organisiert Karin Pfennings aus Inden einen Spiel- und Gesprächskreis für ältere Menschen in Inden/Altdorf.

Obwohl im Boxring Düren 55 ein Kampfsport trainiert wird, setzt der Verein auf ein friedliches Miteinander von Menschen aller Nationen. Der Verein „Samt“ Jülich und dessen Vorsitzende Irene Launer-Hill unterstützen notleidende Tierhalter und deren Schützlinge. Als Vorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft Bergstein organisiert Magda Heuser Ausflüge, Feste und Wallfahrten und besucht kranke Mitmenschen.

Seit über 20 Jahren berät Bernhard Schüller aus Jülich Schwerbehinderte. Darüber engagiert er sich im Pfarrgemeinderat sowie im Heimatverein Welldorf.

Seit 2002 leistet der Verein „Medical Service Düren“ einen qualifizierten Sanitäts- und Rettungsdienst bei Veranstaltungen aller Art.

Als langjähriges Mitglied des TV Huchem-Stammeln begeistert Klaus Lübben Kinder und Jugendliche für den Sport und unterstützt das Niederzierer Sommerferienprogramm intensiv.

Behinderte Menschen fahren und begleiten ist das Anliegen von Heinz Schäfer. Der Busfahrer im Ruhestand kümmert sich zudem um den Erhalt der Distelrather Kapelle „Ühledömsche“.

Seit 2006 versorgt die Jülicher Tafel Hilfsbedürftige mit Lebensmittelspenden. Die Kolpingfamilie Jülich hat seit ihrer Wiedergründung 1988 viele Begegnungsangebote für Kinder, Familien und Senioren geschaffen.

Der Awo-Ortsverein Siersdorf bietet seit 50 Jahren Hilfe, Unterstützung, Begegnung und Aktivitäten an. So trägt er maßgeblich zur lebendigen Dorfgemeinschaft bei.

Dieter Hansbruch ist der „Saubermann“ in Titz-Ameln, kümmert sich freiwillig um Hecken, Beete, Wege, Gräber, Spielplätze und das Ehrenmal.

Als gelernter Steinmetz bringt sich Manfred Lauscher aus Winden seit über drei Jahrzehnten immer wieder in Arbeiten an kirchlichen Gebäude ein, seit 2010 am Bau des neuen Pfarrzentrums Winden. Wilhelm Josch engagiert sich für das Schützenbrauchtum und die Kriegsgräberfürsorge in Linnich.

Freiwillige Feuerwehr, Familienzentrum, Kindertagesstätte, Grundschule, Kinderspielplatz Schulhof, Ferienfreizeit: Matthias Schieffer ist in Schmidt auf vielen Feldern aktiv.

„Herzkissen für Brustkrebspatientinnen – verschenkt von Herz zu Herz“: Diese Aktion unterstützt Gia Lausberg aus Langerwehe. Rund 1000 Herzen hat sie bereits genäht und verschenkt.

Seit 2002 ist der Verein „Tiere als therapeutische Begleiter“ aktiv, um Menschen jeglichen Alters zu helfen, ihre Kontaktstörungen zu mildern und zu überwinden.

Schwester Maria Richarda Gassel ist seit 33 Jahren in Vossenack aktiv. Sie organisiert Freizeitangebote für Senioren, besucht kranke und alleinstehende Menschen.

Frank Große Heckmann engagiert sich unermüdlich in der IG Arthrogryposis.

Dieter Scheidtweiler ist in vielen Vereinen aktiv. Er beteiligte sich an Restaurierungsprojekten in Rath und begeisterte die Jugend fürs klingende Spiel. Elf Frauen aus acht Ländern engagieren sich im Migrantinnen-Netzwerk gegen häusliche Gewalt. Nach intensiver Vorbereitung stehen sie anderen Frauen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung und informieren sie über ihre Rechte und Hilfsangebote.

Renate Schwarz ist als Vorsitzende der IG Sorgenkinder Merzenich und des Vereins „Miteinander und Füreinander“ unermüdlich aktiv. Die Nörvenicher Senioren können auf Gerda Schneider zählen, nicht nur wenn sie ihnen zum Geburtstag gratuliert.

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