Stresstest für das neue digitale Funknetz der Rettungsdienste

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Die DLRG-Ortsgruppe Heimbach b
Die DLRG-Ortsgruppe Heimbach beteiligte sich am Stresstest für das neue digitale Funksystem der Rettungskräfte.

Kreis Düren. Es war ein Stresstest für das neue System: Angehörige der DLRG Ortsgruppe Heimbach und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Kreis Düren und des Deutschen Roten Kreuzes trafen sich jetzt im Feuerschutz-Technischen-Zentrum (FTZ) des Kreises Düren in Stockheim.

Kreisbrandmeister Hans-Peter Herkenrath hatte dorthin eingeladen, um das neu errichtete Digitalfunknetz im Kreis Düren einem Belastungstest zu unterziehen.

Ziel des Belastungstestes war es, das neu errichtete Digitalfunknetz anhand von vorbereiteten Übungsszenarien auf seine Funktionsfähigkeit hin zu überprüfen, Schwachstellen aufzudecken und die Ergebnisse zu dokumentieren. Die Ergebnisse werden dann der Landesregierung zur Verfügung gestellt.

Die Übung wurde an verschiedenen Standorten, verteilt über den ganzen Kreis Düren, durchgeführt, die in einer zuvor festgelegten Abfolge angefahren wurden. Die beteiligten fünf Fahrzeuge der verschiedenen Organisationen mit ihrer jeweils fünfköpfigen Besatzung begannen die Übungen auf dem Gelände der FTZ in Stockheim.

Danach wurde der südliche Teil des Kreis Düren besucht. Während der Fahrt, die über Nideggen, das Rurtal über Blens, Hausen nach Heimbach führte, konnten weitere Tests durchgeführt werden. Bereits in Heimbach, an der neuen Feuerwache angekommen, wurden die teilweise nicht erwarteten Ergebnissen diskutiert.

Auch das Verhalten der Endgeräte unterschiedlicher Hersteller sorgte für anregende Diskussionen, da auch hier aus Sicht der DLRG Überraschungen nicht ausblieben.

Anschließend führte die Übungsleitung die Teilnehmer an die nördliche Kreisgrenze, unmittelbar an das Autobahnkreuz nach Jackerath. Auch auf dem Weg in den Norden wurden die verschiedenen Übungsszenarien abgearbeitet und mit kritischen Kommentaren versehen, besprochen und diskutiert.

Die Vorteile bei der Nutzung des Digital Funkes liegen für die Übungsteilnehmer vor allem in folgenden Punkten: es besteht Abhörsicherheit, die Sprachqualität ist besser, Umgebungsgeräusche werden unterdrückt, es gibt mehr Gesprächsgruppen als im Analogfunk, es gibt keine Überreichweiten und die Reichweite im Netzbetrieb ist größer.

Dies konnte von allen Teilnehmern nach Abschluss des Belastungstestes bestätigt werden. Die dokumentierten Übungsergebnisse werden ausgewertet und zu einem Abschlussbericht für das Innenministerium des Landes aufbereitet. Der Keis Düren rechnet damit, dass der Abschlussbericht bis zum Jahresende vorliegtund übergeben werden kann.
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