Stipendiatin feiert Weihnachten auf Hawaii

Von: Fred Schröder
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Kopfbedeckung und Zertifikat werden Sarah Bovelett immer an ihr Austauschjahr in den Vereinigten Staaten erinnern. Der Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer hatte das Stipendium vermittelt. Foto: Fred Schröder

Kreis Düren. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres ist Sarah Bovelett in die elfte Klasse des Wirteltor-Gymnasiums gekommen – und sie hat viel zu erzählen. Denn die 16-jährige Dürenerin war ein Jahr lang als junge Botschafterin in den Vereinigten Staaten von Amerika. Genauer gesagt: In der Stadt Kalamazoo im Staat Michigan.

Dort war sie als Stipendiatin im 29. Parlamentarischen Partnerschaftsprogramm (PPP) vom Kongress der USA und des Deutschen Bundestages. Pate war der Grünen-Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer. Ihm berichtete Sarah Bovelett jetzt über ihre Erlebnisse und Eindrücke aus dem einjährigen USA-Aufenthalt.

„Es war sehr schön. Ich werde dort wieder hin fliegen. Aber dauerhaft dort leben möchte ich doch nicht“, lautet das Fazit der 16-Jährigen. Sie lebte in einer Gastfamilie in Kalamazoo, die mit Sarah sehr viel reiste und ihr fast ein Viertel der US-Staaten näher brachte. „Über Weihnachten waren wir auf Hawaii“, schwärmt Sarah und erzählt auch von Country-Festivals, dem Hobby des Gastfamilienvorstandes.

Voll Begeisterung ist sie, wenn die Sprache auf ihre Schule kommt. Als Schwimmerin im Verein GFC Düren 99 hat sie auch in den USA das Wasser gesucht und gefunden. Und auch der Basketballsport an der Schule hat sie begeistert. Ganz zu schweigen von der Herzlichkeit, mit der die junge Deutsche empfangen wurde.

Auf den ersten Blick oberflächlich

Fragt man Sarah Bovelett nach Unterschieden in der Lebensweise der jungen Menschen in den USA und Deutschland, bezieht sie Position: Die Amerikaner seien spontaner, die deutsche Jugend aber sei selbstständiger und habe auch mehr Möglichkeiten.

Im ersten Augenblick erschienen ihr die Amerikaner etwas oberflächlich, „dann aber sind sie herzlich“. Wie ihre Schulfreundin, die demnächst zu Besuch bei Sarah sein wird. „Und dann flieg ich wieder zu ihr; versprochen“, ist sich Sarah sicher.

Und sie hat einen Tipp für die jungen Deutschen. „Bewerbt Euch für das PPP-Programm. Es lohnt sich. Nutzt die Chance und lasst Euch nicht davon leiten, man habe bei der Vielzahl der Bewerber keine Chance. Eine Meinung, die Oliver Krischer teilt. Er ist erst im nächsten Jahr wieder an der Reihe, wenn es um die Vergabe von PPP-Stipendien geht. Sarah Bovelett: „Bei diesen Bewerbungen soll man immer positiv denken.“

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