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Stephanusschule steht nun frisch renoviert auf Stahlfedern

Von: Jörg Abels
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Die rund 400 Quadratmeter große Sporthalle ersetzt die bestehende Gymnastikhalle, die nicht einmal halb so groß war. Foto: Abels

Selgersdorf. „Möge der gute Geist der alten Stephanusschule auch in die neuen Räume einziehen”, wünschte Landrat Wolfgang Spelthahn am Donnerstag Schülern, Lehrern und Zivildienstleistenden der kreiseigenen Förderschule für geistige Entwicklung.

Mit der Einsegnung des Erweiterungsbaus und der Sporthalle durch Pastor Dr. Peter Joeken und Pfarrerin Karin Latour zogen der Kreis und sein privater Partner, die Kirchner Entwicklungsgesellschaft (siehe Info), den Schlussstrich unter eine 491 Tage währende Bauzeit.

Rund 16 Monate lang mussten Schüler und Kollegium der Stephanusschule mit den Unannehmlichkeiten der Bauarbeiten leben. Dafür zollten ihnen alle Beteiligten großen Dank.

Schulleiterin Frauke Jagdfeld-Hölzl gab das Lob zurück und sprach von einem harmonischen Miteinander mit den Verantwortlichen der Baufirma und des Investors, die immer wieder auf die Bedürfnisse der Schule eingegangen seien.

Gestiegene Schülerzahlen auf der einen und Bergschäden infolge des nahen Tagebaus Inden auf der anderen Seite waren die Hauptgründe für die umfangreichen Arbeiten.

Während einige Schüler vorübergehend in Containerklassen unterrichtet werden mussten, wurde der bergbaugeschädigte Altbau teilweise abgebrochen, um Platz für einen Neubau zu schaffen, der nun auch das vom Kollegium herbeigesehnte Lehrerzimmer beherbergt.

Insgesamt entstanden zehn neue Klassenräume, jeweils mit Gruppenraum, acht Therapieräume und zwei Pflegeräume.

Und weil mit den gestiegenen Schülerzahlen auch das Sportkonzept angepasst werden musste, wurde darüber hinaus auch eine neue Turnhalle gebaut, die mit einer Fläche von rund 400 Quadratmetern die nicht einmal halb so große Gymnastikhalle ersetzt. Schließlich wurden die Verwaltungsräume und die verbleibenden Klassen im Altbau saniert.

Parallel zum Um- und Erweiterungsbau setzte Tagebaubetreiber RWE Power alle Hebel in Bewegung, den abgesackten zentralen Gebäudekomplex der Schule zu retten.

Ein rund 600 Meter großes Segment wurde in einem aufwändigen Verfahren zunächst angehoben und durch Stahlträger unterlegt, ehe es auf ein neues Betonfundament mit 42 Stahlfederkernen gebettet wurde, das eine neuerliches Absacken verhindern soll.

In der Stephanusschule werden rund 160 Schüler (6 bis 19 Jahre) gefördert und unterrichtet. Sie kommen aus dem Nordkreis bis einschließlich Birkesdorf.
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