Kreis Düren - „Starke-Kids-Förderpreis“ geht an Kinderhaus Lapislazuli

„Starke-Kids-Förderpreis“ geht an Kinderhaus Lapislazuli

Von: Fred Schröder
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Starke Kids mit dicken Schecks: 6000 Euro Preisgeld zahlte die AOK-Regionaldirektion Düren-Jülich an die Gewinner des Starke-Kids-Förderwettbewerbs aus. Foto: Fred Schröder

Kreis Düren. „Wir freuen uns, wenn weniger Kinder unserer Patienten sind“, begründete Gabor Szük, Geschäftsführer der ctw-Krankenhäuser, das Engagement seiner Häuser im „Starke-Kids-Netzwerk“ der AOK-Regionaldirektion Düren-Jülich. Mit Barbara Feykens und Michael Kerschgens von der AOK und Jury-Mitglied Hans-Josef Bülles vom Brückenkopfpark in Jülich überreichte er die „Starke-Kids-Förderpreise“.

Der dritte Preis in Höhe von 1000 Euro ging an das Kinderhaus Lapislazuli in Aldenhoven für das Projekt „Demokratie und Partizipation“. In dem Haus werden 25 Kinder nach der Schule betreut. Den mit 2000 Euro dotierten zweiten Preis erhielt die Grundschule im Nideggener Stadtteil Embken. „Ihr ganzheitliches Gesundheitskonzept ist langfristig und zielorientiert angelegt“, lobte Laudator Gabor Szük.

Der Hauptpreis in Höhe von 3000 Euro ging nach Aldenhoven. Die dortige Gemeinschaftsgrundschule erhält ihn für ihr Gesamtkonzept „Tanztheater Aldenhoven“. Spontan gaben die Kids aus Aldenhoven eine Kostprobe ihres Tanzkönnens und die Jungen und Mädchen der Wehebachschule Langerwehe lieferten den musikalischen Rahmen bei der Preisverleihung im Lendersdorfer St.-Augustinus-Krankenhaus.

„Ihr alle habt nicht nur am Fernseher oder am Computer gesessen; Ihr habt Euch bewegt und damit etwas für Eure Gesundheit getan“, lobte Barbara Feykens, Stabstellenleiterin in der AOK-Regionaldirektion. Das 2008 von der Krankenkasse ins Leben gerufene Netzwerk „Starke Kids“ will einen aktiven Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit leisten.

Beim Wettbewerb um den „Starke-Kids-Förderpreis“ lagen 23 Bewerbungen vor. „Es war ein äußerst knappes Ergebnis“, betonte Jury-Mitglied Hans-Peter Bülles. „Überall im Kreis wird an der Kinder- und Jugendgesundheit gearbeitet“, kommentierte Michael Kerschgens die Erkenntnis, dass Bewerbungen aus allen Regionen des Kreises kamen. Lob für die gesundheitsbewussten Kids hatte auch der stellvertretende Dürener Bürgermeister Hubert Cremer parat. Er gewann dem Wettbewerb noch eine andere Seite ab: „Ihr müsst ja schließlich noch was für unsere Rente tun.“

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