SPD will Seniorenrat im Kreis etablieren

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Kreis Düren. „Die demografische Alterung geht uns alle an. Auch auf den Kreis Düren kommen eine Menge Aufgaben zu,” stellte SPD-Landratskandidat Jens Bröker im Rahmen der Dialogveranstaltung „Leben im Kreis Düren” fest.

„Damit Senioren möglichst lange eigenständig leben können und mobil bleiben, müssen Bauleitplanung, Verkehrskonzept und ÖPNV passen.”

Frage der Rahmenbedingungen

Im Mittelpunkt der Diskussion über den demografischen Wandel stand die Frage, welche Rahmenbedingungen von den Gemeinden und Städten, vom Kreis und vom Land NRW geschaffen werden müssen.

Ganz konkret nahm Jens Bröker die Forderung nach einem Seniorenrat für den Kreis Düren mit für das Kreiswahlprogramm der SPD. „Wir müssen im Kreis Düren an vielen Stellen zügig aktiv werden. Dies ist nicht nur Aufgabe der Sozialpolitik. Auch die Wirtschaftsförderung muss den demografischen Wandel als Querschnittsthema begreifen.”

Dietmar Köster vom Forschungsinstitut Geragogik in Witten, wies daraufhin, dass durchschnittlich nach dem Ende des Erwerbslebens 29 Jahre bleiben, die sinnvoll gestaltet werden können und müssen. Hierzu müsse es Weiterbildungsangebote, Qualifizierung für ehrenamtliches Engagement und Begegnungsmöglichkeiten geben.

Liesel Koschorreck, seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion wies darauf hin, dass das Alltagsleben der Menschen vor allem in den Kommunen gestaltet wird. Dort entscheidet sich, ob ältere Menschen sich wohlfühlen können.

Weiterer Schwerpunkt war die Versorgung mit stationären Pflegeangeboten; Überkapazitäten, Angebotsvielfalt und die Entwicklung moderner Wohnformen waren hier die Stichworte.

Achim Thiem, Leiter des Schenkel-Schoeller-Stiftes, gab der Politik die Entbürokratisierung der Pflege mit auf den Weg. Die Pflegefachkräfte müssten mehr Zeit für den direkten Kontakt mit den Pflegebedürftigen haben.
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