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Sparkassenvorstand Terfloth referiert über Finanzkrise

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Behandelte ein hochaktuelles Thema: Referent bei der CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung im Kreis Düren, war Sparkassendirektor Adolf Terfloth.

Düren. Die Finanzkrise stellt derzeit ganz Europa und die Vereinigten Staaten vor nie gekannte Probleme ungeheuren Ausmaßes. Wie konnte es so weit kommen? Adolf Terfloth, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren, legte jetzt bei einer Veranstaltung der CDU-Mittelstandsvereinigung Gründe dar.

„Die Finanzmarktkrise - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft” war Terfloths Vortrag überschrieben. Er zeigte auf, wie sich durch die Auslösung der „Subprime-Krise” im Frühjahr 2007 dieses Phänomen zu einer globalen Finanzmarktkrise entwickeln konnte.

Bankenlandschaft erschüttert

Über 120 Gäste konnten anhand von persönlichen Beispielen des Referenten erkennen, wie der „Schwarze September/Oktober 2008” auch die deutsche Bankenlandschaft tief erschütterte. Nur durch die gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten wurde in diesen kritischen Stunden der drohende Zusammenbruch des deutschen Bankwesens durch eine konzertierte Aktion von Politik, Wirtschaft, Banken und Versicherungen abgewendet.

Das engagierte Eingreifen der Bundeskanzlerin, die sehr schnell erklärte, dass alle Spareinlagen durch den Staat garantiert werden, hatte einen beruhigenden Einfluss auf die verunsicherten Sparer. Das von Terfloth beschriebene Krisenszenario zeigte deutlich, dass ein Markt-Kollaps zusätzlich nur durch stabilisierende Maßnahmen der Deutschen Bundesbank und anderer Zentralbanken verhindert werden konnte.

Anhand zahlreicher statistischer Aussagen konnte festgestellt werden, dass sowohl der genossenschaftliche Verbund als auch die Sparkassenfinanzgruppe als stabilisierende Säulen des deutschen Finanzsystems ihre Belastungsprobe bestanden haben. Von einer „Kreditklemme” kann denn auch gerade bei diesen Instituten keine Rede sein.

Auf die Frage nach der zukünftigen Weiterentwicklung musste der Referent den Zuhörern eine Antwort schuldig bleiben. Die Finanzmarktkrise sei längst noch nicht ausgestanden und mit weiteren Hiobsbotschaften müsse auch in diesem Jahr noch gerechnet werden.

Darüber hinaus bekommen andere Märkte und Branchen das wahre Ausmaß der Krise erst jetzt zu spüren, wie die aktuellen Insolvenzmeldungen traditioneller deutscher Unternehmen, wie zum Beispiel Märklin und Schiesser, deutlich zeigen.

Vor diesem Hintergrund zeigte sich der Referent allerdings überzeugt, dass das traditionelle und bodenständige Bankgeschäft mit den Bedürfnissen des Kunden im Mittelpunkt und einem klaren Bezug zur Realwirtschaft zukünftig wieder eine weitaus stärkere Bedeutung erlangen werde.

Zuhörer optimistisch

Zum Schluss wies der Kreisvorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung (CDU MIT), Rolf Delhougne, darauf hin, dass die Reaktionen der Zuhörer und die Diskussionsbeiträge gezeigt haben, dass die Menschen und Betriebe im Kreis Düren - allen Krisengedanken zum Trotz - optimistisch in die Zukunft sehen und sich das Vertrauen in die Finanzmärkte langsam wieder stabilisiert.

Hierzu wollen, so Delougne, auch die CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung und insbesondere auch die Sparkasse Düren wesentliche Beiträge leisten.
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