Schautafeln halten den Schrecken des Krieges wach

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Sind begeistert von den Tafeln: Wolfgang Spelthahn (l.) und B Axel Buch (2.v.l.) sowie die ehrenamtlichen Helfer.

Kreis Düren. Wer seinen Blick an einem dieser sonnigen Herbsttage von Vossenack über die herrlichen Eifelhügel streifen lässt, kann sich kaum vorstellen, dass vor 65 Jahren zigtausende Menschen in diesen friedlichen Wäldern ihr Leben verloren, als sich amerikanische und deutsche Truppen dort in einem Stellungskrieg gegenüberlagen.

Zum Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges und zur Mahnung für den Frieden unterhält der Kreis Düren die Ehrenfriedhöfe in Hürtgen und Vossenack. Der Förderverein „Windhunde mahnen zum Frieden” hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Besucher der Gedenkstätte unweit des Franziskus-Gymnasiums in Vossenack in Wort und Bild über das unsägliche Leid zu informieren, das den Menschen bei der Schlacht im Hürtgenwald widerfuhr.

Die Schautafeln, mit denen er den Schrecken des Krieges wach hält, werden nun in vier stabilen Holzrahmen präsentiert. Während der Kreis Düren das Material zur Verfügung stellte, geschah die Arbeit ehrenamtlich. So wurden die Schautafeln vom Kreisverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dem Förderverein der „Windhunde”, dem Kreis Düren sowie dem Mediendesigner Rainer Valder gestaltet.

Hubert Breidenich fertigte die Holzrahmen an. Bei der Aufstellung der Tafeln arbeiteten der Förderverein sowie die Friedhofswärter Manfred Bonn und Arnold Schlepütz Hand in Hand. Landrat Wolfgang Spelthahn und Hürtgenwalds Bürgermeister Axel Buch dankten jetzt allen Beteiligten für ihr Engagement. „An diesem Ort wird deutlich, welch hohes Gut der Frieden ist”, stellte Landrat Wolfgang Spelthahn fest.

Behindertengerecht

Nun präsentiert sich die Beschilderung der Gedenkstätten in Hürtgen und Vossenack aus einem Guss. Beide Orte sind nach Umbaumaßnahmen auch für gehbehinderte Besucher und Rollstuhlfahrer besser erreichbar. Auf dem Gelände der Gedenkstätte der „Windhund”-Division hat die Straßenmeisterei des Kreises einen befestigten Weg zu den neuen Dokumentationstafeln angelegt.
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