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Saisontypischer Anstieg, aber nicht bei Langzeitarbeitslosen

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Kreis Düren. Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Düren ist im Februar leicht um 0,6 Prozent gestiegen. Insgesamt waren 10.867 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das sind 66 mehr als Ende Januar. Die Arbeitslosenquote ist kreisweit auf 8,1 Prozent gestiegen, liegt im Raum Jülich mit 7,0 Prozent aber weiterhin deutlich unter dem im Raum Düren (8,4 Prozent).

„Grund für die saisontypische Zunahme der Arbeitslosigkeit im Februar war die starke anhaltende Frostperiode, die zum Ruhen von Arbeiten in Außenberufen geführt hat“, erklärt Gabriele Hilger, Leiterin der Aachen-Dürener Arbeitsagentur. Hinzu sei gekommen, dass sich im Februar einige junge Menschen unter 25 Jahren, nach Beendigung ihrer zum Teil auch verkürzten Ausbildung arbeitslos gemeldet hätten. Die Erfahrung aber habe gezeigt, dass viele der gut ausgebildeten Fachkräfte innerhalb kurzer Zeit wieder eine Beschäftigung finden. „Der Bedarf an gut ausgebildeten, mobilen und flexiblen Fachkräften ist hoch“, weiß Gabriele Hilger.

Während die Zahl der bei der Arbeitsagentur gemeldeten Arbeitslosen um 99 (3,1 Prozent) gestiegen ist, verzeichnete die Job-com des Kreises Düren im Bereich der Langzeitarbeitslosen („Hartz IV“) erneut einen leichten Rückgang. Ihre Zahl ging um 33 Personen (0,4 Prozent) zurück und liegt nun bei 7531 (7564).

„Die Unternehmen halten sich zwar bei Neueinstellungen jahreszeitüblich noch etwas zurück, lassen sich aber von den in der öffentlichen Diskussion häufig herbeigeredeten drohenden Problemen der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht weiter verunsichern. Zum Frühjahr rechne ich mit einem dauerhaften Niveau der Beschäftigung und somit nicht mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Empfängern von Arbeitslosengeld II im Jahresverlauf“, erklärt Landrat Wolfgang Spelthahn.

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