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Projekt fördert Vorbereitung auf das Berufsleben

Von: fjs
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Die Schüler sind beim Werksta
Die Schüler sind beim Werkstattpraktikum mit viel Eifer bei der Sache. Davon überzeugten sich Thomas Rachel und zahlreiche Gäste. Foto: Schröder

Kreis Düren. „Es ist wichtig, Schüler so früh wie möglich auf das Berufsleben vorzubereiten und ihnen die Schlüsselqualifikationen zu vermitteln.” Ursula Mertens, Leiterin der Gemeinschaftshauptschule Hürtgenwald, weiß, wovon sie spricht. Denn aus ihrer Schule haben 35 Schüler an dem aus Bundesmitteln geförderten Werkstattpraktikum im Bildungszentrum BGE an der Paradiesstraße in Düren teilgenommen.

Mit Erfolg, wie nicht nur Ursula Mertens feststellte. Damit das erfolgreiche Projekt weitergeführt werden kann, brachte Thomas Rachel (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, einen Bewilligungsbescheid aus Berlin mit.

Weitere 330.000 Euro bedeuten, dass 600 Hauptschülerinnen sowie 30 Teilnehmer aus Förderschulen das zweimal 40-stündige Praktikum absolvieren können. Organisiert wird das Projekt in bewährter Weise von der BGE der Handwerkskammer Aachen und dem Sozialwerk Dürener Christen. In der BGE werden von „Quali-Tec”, dem Bildungsträger der Handwerkskammer Aachen, Einblicke in Berufe wie Maler, Friseur und Metallbauer ermöglicht. In den Werkstätten des Sozialwerks werden Erfahrungen in Bereichen wie Holz, Gartenbau, Floristik und Büro vermittelt.

Seit 2008 haben 108 Schüler diese Chance genutzt. Insgesamt, sagte Thomas Rachel, wurden bundesweit vom Ministerium mehr als 240.000 Jugendliche gefördert. So spricht den Ralf W. Barkey, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen, von der „konsequenten Fortsetzung eines erfolgreichen Projekts” und nennt den Kreis Düren einen „Kompetenzkreis für den Übergang von der Schule in den Beruf”.

Der Geschäftsführer der Handwerkskammer lobte das starke Engagement der Schulen: „Sie bewegen und motivieren die Schüler”.


Staatssekretär Thomas Rachel stellte fest, dass nach seinen Erfahrungen die Teilnehmer nach diesem Praktikum ganz anders motiviert sind, „weil sie das Ergebnis sehen und ihre Stärken erkennen lernen”. Rachel nahm die Bitte mit, dieses Werkstattpraktikum auch auf andere Schulformen auszudehnen. Und Schulleiterin Ursula Mertens appellierte an die Politik, „nicht aufzuhören, wenn die Sekundarschule kommt”.

Nach bisherigem Stand nehmen folgende Schulen im Kreis Düren an dieser Berufsbildungsmaßnahme teil: die Adolf-Kolping-Schule Nideggen, die GHS Hürtgenwald, die Dürener Anne-Frank-Schule, die Europaschule Langerwehe, die GTHS Aldenhoven, die Hauptschule Kreuzau, die Gesamtschule Niederzier/Merzenich, die Förderschulen Cornetzhof und Erich-Kästner-Schule Düren und die GHS Inden. Die Bewerbungen weiterer Schulen sind willkommen.
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