Polizei kontrolliert 111 Radler: Reichlich Verwarnungen

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Düren/Jülich. Wie angekündigt erfolgte am Mittwoch ein Schwerpunkteinsatz der Kreispolizeibehörde zur Bekämpfung von Radfahrunfällen in Düren und Jülich. Insgesamt 111 Radfahrer wurden kontrolliert.

Die Beanstandungen zur Einhaltung von Ausrüstungsvorschriften, wie einer ordnungsgemäßen Beleuchtung, waren ebenso erschreckend wie das vielfach festgestellte ordnungswidrige Fahrverhalten der Radler. Mehr als die Hälfte der angehaltenen Fahrradfahrer musste gebührenpflichtig verwarnt werden.

Allein 19 Kinder wurden mit ihren Rädern ohne Beleuchtung und zu allem Überfluss dunkel gekleidet und ohne Helm angetroffen. Hier appelliert die Polizei ausdrücklich an das Verantwortungsbewusstsein der Eltern, ihre Kinder mit ausreichendem Licht am Rad und möglichst auch mit heller Kleidung und Helm auf den Schulweg zu schicken.

Neben den Radfahrern, denen der polizeiliche Einsatz galt, fielen erneut einige Autofahrer negativ auf: Das Halten auf Radwegen oder die Missachtung des Vorrangs von Radlern beim Abbiegen ist besonders zu erwähnen. Die Polizei wird ihre Kontrollen zum Fehlverhalten von Radfahrern ebenso intensiv fortsetzen wie das Überwachen des übrigen Fahrzeugverkehrs.

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