Kreis Düren - Nettes und Nützliches für Neugeborene

Nettes und Nützliches für Neugeborene

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„Willkommen im Leben” wünschen die 22 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Kreises Düren den Babys künftig. Dabei erhalten die Eltern eine Begrüßungstasche, die unter anderem viele Informationen zu den hiesigen Hilfs- und Unterstützungsangeboten enthält.

Kreis Düren. „Willkommen im Leben”: Diesen freundlichen Gruß können ab sofort alle Neugeborenen im Kreis Düren von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung hören. Neben den guten Wünschen gibt es ein Geschenk: eine Tasche mit Nettem und Nützlichem und vielen Informationen über das Hilfe- und Unterstützungssystem im Kreis Düren, das je nach Wohnort individuell zugeschnitten ist.

22 Frauen absolvieren derzeit die Qualifizierung. In den nächsten Wochen stehen für sie insgesamt acht ganztägige Fortbildungsmodule auf dem Programm. Da die Stadt Düren einen eigenen Service hat, werden die ehrenamtlich Tätigen die jungen Familien in den 14 weiteren Kommunen des Kreises zwischen Titz und Heimbach besuchen. Ein Termin wird allerdings nur vereinbart, wenn die Eltern dem zustimmen.

Eltern werden angeschrieben

Nun werden alle Familien, die seit dem 1. Januar Nachwuchs bekommen haben, vom Amt für Chancengleichheit, Familie und Senioren angeschrieben. Wünschen sie den informativen Besuch des Begrüßungsdienstes, wird ein Termin abgestimmt. Er soll in der Regel sechs bis acht Wochen nach der Geburt stattfinden.

„Ich habe ein Faible für Kinder, die Kleinsten sind das schwächste, aber auch wichtigste Glied in unserer Gesellschaft. Gerne möchte ich dazu beitragen, dass alle Familien die Unterstützung bekommen, die sie benötigen”, sagt Adelheid Schüller. Die 62-Jährige aus Nörvenich, selbst Mutter, ist Hauswirtschaftsmeisterin und hat Erfahrungen in der Erwachsenenbildung sowie in Kindergärten und in der Offenen Ganztagsschule gesammelt.

Als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Besuchsdienst des Kreises Düren sieht sie sich in der Rolle der guten Nachbarin, die mit Rat und Tat zur Stelle ist, wenn sie gebraucht wird. „Die Familien sollen wissen, dass sie nicht allein sind, wenn es ein Problem gibt”, sagt Adelheid Schüller.

„Dass es im Kreis Düren eine ausgezeichnete Ehrenamtskultur gibt, hat sich einmal mehr bestätigt”, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als er die 22 Frauen im Kreishaus zum Beginn ihrer Fortbildung begrüßte.

Man habe sich ganz bewusst für die Mitarbeit von kompetenten Freiwilligen entschieden, um das Angebot so niedrigschwellig wie möglich zu gestalten, auf dass es alle Neugeborenen erreicht. „Mit Ihrer Arbeit tragen Sie an einer ganz entscheidenden Stelle dazu bei, dass der Kreis Düren wieder ein Stück familienfreundlicher wird”, würdigte Elke Richen-Melchert, Leiterin des Amtes für Chancengleichheit, Familie und Senioren, die hohe Motivation der Freiwilligen.

Obwohl die Frauen bereits über treffliche Kenntnisse verfügen, da sie in der Mehrzahl Krankenschwestern, Lehrerinnen oder Erzieherinnen sind, werden sie von der Diplom-Pädagogin Elke Borgmann gründlich auf ihre Aufgabe vorbereitet.

Borgmann wird sie auch künftig beraten und begleiten und die Netzwerkarbeit mit dem Jugendamt und anderen Trägern leisten. Die Qualifizierung wird vonReferentinnen der Kreis Volkshochschule Düren und vom Jugendamt durchgeführt. Das Projekt wird von der Sparkasse Düren finanziert.

Nähere Informationen gibt es bei Elke Ricken-Melchert (02421/22-2260) oder Elke Borgmann (02421/22-2070).
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